Der Anlagenbau ist eine Disziplin des Maschinenbaus. Seine Aufgabe besteht in der Auslegung und der Koordination des Baus von großtechnischen Anlagen. Er bedient sich hierbei der Methoden der Verfahrenstechnik.
Typisch für diese Ingenieurwissenschaft ist es, Umsetzungs- und Veränderungsprozesse zu erforschen, als Modell mathematisch zu erfassen oder z.B. über die Dimensionsanalyse zu beschreiben. Die Verfahren bestehen in der Regel aus einer Vielzahl von Einzelschritten, die aber erst in ihrer Aneinanderreihung und Abstimmung den gewünschten Prozess ergeben.
Zunächst müssen die Einzelschritte untersucht, ihre Beherrschung sichergestellt sowie deren apparative Gestaltung durchdacht und vorgenommen werden. Durch Zusammenschalten, Anpassen und Optimierung entsteht dann das Konzept des Prozesses, der jedoch erst in Verbindung mit den entsprechenden Ver- und Entsorgungseinrichtungen ("Utilities") zur betriebsfähigen Anlage wird.
Überlegungen zur Entsorgung gehören selbstverständlich zur Entwicklung und Planung jedes verfahrenstechnischen Prozesses. Maßnahmen und Prozessschritte zur Abfallvermeidung, zur Abgas- und Abwasserreinigung sind integraler Bestandteil einer modernen verfahrenstechnischen Anlage.
Der Entwicklungsprozess einer verfahrenstechnischen Anlage kann in folgende Schritte gegliedert werden:
Bekannte Betreiber von verfahrenstechnischen Anlagen in Deutschland sind u.a. :
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