| Wappen | Karte |
|---|---|
| Anklam-Wappen.PNG | Lage der Stadt Anklam in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern |
| Kreis: | Ostvorpommern |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 6 m ü. NN |
| Fläche: | 41,27 km² |
| Einwohner: | 14.603 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 357 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 17389 (ehemals 2140) |
| Vorwahl: | 03971 |
| Kfz-Kennzeichen: | OVP, (ehemals ANK) |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 59 002 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 3 17389 Anklam |
| Website: | www.anklam.de |
| Bürgermeister: | Michael Galander (parteilos) |
| Lage der Stadt Anklam im Landkreis Ostvorpommern | |
| Anklam_in_OVP.png | |
Die Hansestadt Anklam ist Kreisstadt des Landkreises Ostvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).
1377 brannte die Stadt bis auf die Marienkirche und einige Häuser in deren Umgebung völlig ab. Obwohl die Stadt innerhalb weniger Jahre wieder aufgebaut wurde, schwelte der Unmut in der Bevölkerung weiter und so kam es 1387 zu einem Bürgeraufstand, in dessen Folge der Bürgermeister und sämtliche Ratsherren erschlagen wurden. Den Anlass hatte ein Streit über die Größe von Messgefäßen beim Fischhandel gegeben.
1427 weigert sich die Stadt, zum zweiten mal gegen die Dänen in den Krieg zu ziehen, wofür sie zwar zeitweise aus der Hanse ausgeschlossen wurde, was sich aber im Jahre 1713 als richtige Entscheidung erweisen sollte.
1580 beginnen die Anklamer Bürger mit dem Bau eines Fernwasserversorgungssystems.
1627 fallen kaiserliche Horden mordend, plündernd und brandschatzend in Anklam ein, 1.600 Einwohner sterben. Die Schweden befreien Anklam im Jahre 1630 und vertreiben die kaiserlichen Truppen, welche Anklam im Jahre 1637 zurück erobern. Die Kaiserlichen tragen die Pest in die Stadt. Durch die beiden Besetzungen seitens der Kaiserlichen Truppen verliert Anklam in 2 Wellen über 3.000 Einwohner. Durch den Friedensschluß von Osnabrück im Jahre 1648 wird Anklam schwedische Grenz- und Garnisionsstadt.
1650 erfolgte, der Wiederaufbau der Nikolaikirche. Die Schweden lieferten das Kupfer für das Dach, im Gegenzug zahlte die Stadt 73.000 Taler für die Versorgung der schwedischen Truppen.
1657 fallen die Polen in Anklam ein und bringen ebenfalls Tod und Zerstörung.
1676-79 belagern die Brandenburger unter Kurfürst Friedrich Wilhelm Anklam.
1711 wird Anklam durch eine große Allianz aus Sachsen, Russen, Dänen, Polen und Preußen erobert. Die schwedischen Schutztruppen müssen sich zurück ziehen.
1713 wird Anklam nur durch den Einspruch des dänischen Königs davor bewahrt, von den Russen niedergebrannt zu werden.
1720 wird die Stadt geteilt. Der Nordteil wird wieder schwedisch, der Südteil kommt zu Preußen.
1806 marschieren die Franzosen in Anklam ein und besetzen die Stadt bis 1809.
1815 wird die gesamte Stadt preussisch.
1921 wird die Stadt elektrifiziert.
1943 werden bei einem amerikanischen Bombenangriff auf das Aradowerk, Teile der Innenstadt zerstört.
1945 erfolgt die Besetzung durch die Rote Armee. Infolge der Kämpfe um den Peeneübergang werden ca 80% der Innenstadt zerstört.
In den 70er Jahren wird der Stadtteil Südstadt gebaut. Es entstehen Neubauwohnungen für etwa 6.000 Einwohner.
Zum Stadtjubiläum 1989 zählt Anklam etwa 21.300 Einwohner.
1994 wird Anklam Kreisstadt des Landkreises Ostvorpommern.
Sitzverteilung (von links nach rechts)
| Partei | Sitze |
|---|---|
| Die Linke.PDS | 4 |
| UBL '94 * | 3 |
| SPD | 3 |
| IfA ** | 5 |
| CDU | 8 |
| NPD | 1 |
* UBL '94 = Unabhängige Bürgerliste
** IfA = Initiative für Anklam
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