Das bis 5.841 m tiefe Angolabecken ist ein Tiefseebecken im Südatlantik und der tiefste Teil des südöstlichen Atlantischen Ozeans.
Das Angolabecken, das seinen Namen vom südafrikanischen Angola bekam und fast überall Tiefen von über 5.000 m erreicht, befindet sich ungefähr zwischen 3° und 35° südlicher Breite sowie etwa zwischen 10° westlicher und 10° östlicher Länge. Von der Küste Angolas erstreckt sich das Tiefseebecken etwa 2.500 km in Richtung Westen bis zum Südteil des Mittelatlantischen Rückens hinaus; seine Nord-Süd-Ausdehnung umfasst etwa 4.000 km.
In diesem Bereich liegt es zwischen der im Atlantik liegenden Guineaschwelle im Nordwesten, der auf dem Festland von Afrika liegenden Niederguineaschwelle und deren vorgelagerter Küste im Osten, der im Meer liegenden Walfischschwelle im Süden und St. Helena im Westen; hinter dieser Insel erhebt sich in der südlichen Mitte des Ozeans der Südatlantische Rücken, auf dem unweit des Angolabeckens nur die kleinen Inseln Ascension (südlich des Äquators) und das im Südatlantik liegende Tristan da Cunha aufsitzen.
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