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Der Anglo-Irische Handelskrieg war eine Vergeltungsmaßnahme des irischen Freistaats gegenüber dem Vereinigten Königreich von 1933 bis 1938.

Streitpunkte der Auseinandersetzung waren u.a. die Weigerung des Freistaates jährliche Zahlungen als eine Art "Landpacht" zu zahlen (eine Klausel aus dem Anglo-Irischen Vertrag) sowie die willkürliche Auferlegung von 20% Importsteuer auf irische Landwirtschafts-Produkte durch das Königreich.

Der irische Freistaat begegnete dem durch eine Steuer auf Kohlenimporte vom britischen Festland - doch da das Königreich trotz Steuer nicht weniger Kohle nach Irland exportierte, ruinierte diese Steuer die wirtschaftliche Situation in Irland was zu einer Kapitalflucht und zu regem Tauschhandel führte.

1934 beruhigte der sog. Kohle-Vieh-Pakt (Coal-Cattle-Pact) die Lage etwas, doch erst 1938 durch den Anglo-Irischen Freihandelsvertrag wurde der Streit beigelegt. Dieser Vertrag beendete die jährlichen Zahlungen durch eine Einmalzahlung in Höhe von 10 Millionen Pfund. Weiterhin wurden durch diesen Vertrag die sog. "Treaty Ports" (Häfen auf irischem Gebiet, die unter britischer Herrschaft verblieben) an den Freistaat "zurückgegeben".

Anglo-Irish Trade War

Irische Geschichte

 

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