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Andreas Weigel 2006.jpg Andreas Weigel (* 24. Juni 1964) ist ein deutscher Politiker der SPD und Mitglied des Deutschen Bundestages.

Nach dem Besuch der Grundschule in Königswalde bei Werdau und der Polytechnischen Oberschule in Werdau absolvierte er 1981-1983 eine Fachschule für Kunsthandwerk mit Abschluss als Drechsler. Von 1981 bis 1990 arbeitete er in einer Drechslerei im Zwickauer Stadtteil Planitz. Von 1994 bis 2002 war er im Geschäftsführenden Vorstand der Johanniter Unfallhilfe tätig.

Bei der Bundestagswahl 2002 wurde er in den Bundestag gewählt und bei der Bundestagswahl 2005 wiedergewählt.

Andreas Weigel ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Strafverfahren im Sommer 2006


Die Staatsanwaltschaft Zwickau beantragte im Sommer 2006 einen Strafbefehl gegen Weigel wegen Missbrauchs von Fördermitteln: Weigel soll 2002 in seiner damaligen Funktion als Geschäftsführer bei den Johannitern unrichtige Angaben im Zusammenhang mit Lohnkostenzuschüssen der Bundesanstalt für Arbeit gemacht haben, dabei sei ein Schaden von knapp 10.000 € entstanden. Seine Politische Immunität als Abgeordneter war vom Deutschen Bundestag am 1. Juni 2006 aufgehoben worden. Ob der Strafbefehl rechtskräftig wird, ist bislang offen; eine Entscheidung des Gerichts wird für Mitte Juli 2006 erwartet. Nach Berichten der Sächsischen Zeitung vom 28. Juni 2006 will sich Weigel „zu seiner Verantwortung bekennen“ wobei offen bleibt ob er von seinen Ämtern zurücktreten wird.

Quellen


Mann | Deutscher | Bundestagsabgeordneter | SPD-Mitglied | Geboren 1964

 

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