Andechs ist eine Gemeinde im
oberbayerischen Landkreis Starnberg und ein bekannter
Wallfahrtsort. Berühmt ist Andechs für das gleichnamige
Benediktinerkloster, das dank seiner guten Küche und seines unter der Marke
Andechser vermarkteten
Bieres ein Touristenmagnet ist.
Gemeindegliederung
Ortsteile sind
Kloster Andechs, Erling,
Frieding,
Machtlfing und Rothenfeld.
Geschichte
Andechs war Stammsitz der
Grafen von Andechs, die in direkter Linie
1248 ausstarben. Nach einer sagenumwobenen Wiederauffindung eines verlorenen Reliquienschatzes im Jahre
1388 lebte Andechs als Wallfahrtsort wieder auf und erlebte eine neue Blüte (die schon zur Zeit der Grafen von Andechs/Herzöge von Meranien bestand).
1455 erfolgte die Klostergründung auf dem Heiligen Berg. Bis zur
Säkularisation war das Gebiet ein Teil der geschlossenen
Hofmark Erling (Heiliger Berg Andechs).
1803 wurde das Kloster aufgelöst. Der Ort
Erling, der zu Füßen des Klosters liegt, wurde
1818 eine selbständige politische Gemeinde.
1850 wurde das
Kloster Andechs neu gegründet. Aus dem Zusammenschluss von Erling, Frieding und Machtlfing entstand bei der Gemeindegebietsreform
1978 die Gemeinde Andechs.
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Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Festspiele
Orff in Andechs, bei denen in den Sommermonaten im Florian-Stadl des Kloster Andechs alljährlich Werke von Carl Orff aufgeführt werden, sind weltweit die bedeutendste Spielstätte, die sich der Pflege der Orffschen Werke verpflichtet hat.
Carl Orff liegt auf seinen Wunsch hin in der Kloster- und Wallfahrtskirche des
Kloster Andechs begraben.
Die spätgotische Klosterkirche wurde von 1751 bis 1755 von Johann Baptist Zimmermann im Stile des Rokokos umgestaltet. Die Wallfahrtskirche mit dem Benediktinerkloster, dem Bräu-Stüberl und dem beliebten Andechser Bier bildet einen Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische.
Öffentliche Einrichtungen
Städtepartnerschaften
Weblinks
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