| Andalusier
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| wichtige Daten
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| Ursprung: | Spanien
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| Hauptzuchtgebiet: | Spanien, speziell im Südosten; Nachzuchten weltweit
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| Verbreitung: | Weltweit verbreitet
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| Stockmaß: | 155 - 162 cm
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| Farben: | Sehr häufig Schimmel, aber auch Braune, Falben und Rappen
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| Haupteinsatzgebiet: | Reitpferd bis zur hohen Schule, Zucht
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| Brandzeichen
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Die Bezeichnung
Andalusier bezeichnet landläufig alle
spanischen Pferderassen, ist so aber genau genommen nicht ganz richtig.
Exterieur
Der Andalusier ist ein nobles Pferd iberischer Prägung und zeigt eine besondere Eignung zur "Hohen Schule". Mit einem mittelgroßen, kompakten und muskulösen Rumpf mit harmonischer Oberlinie sind die Bewegungen des Andalusiers durch Eleganz und große Sprungkraft geprägt. Der edle, trockene Kopf weist ein gerades oder subkonvexes Profil auf, der Hals ist kräftig und hoch aufgesetzt, die Mittelhand ist eher kurz, die Schulter schräg. Das Fundament ist trocken, manchmal etwas leicht, bei einer gut bemuskelten Hinterhand.
Zuchtgeschichte
Der Andalusier - korrekter Weise
Pura Raza Española (kurz
PRE) - ist mit dem
Berber eng verwandt. Im Laufe des Mittelalters, speziell jedoch zur Zeit der Eroberung durch die
Mauren (ca. 711 n. Chr.), wurde dieser alten Rasse "orientalisches" Blut zugeführt.
Die Zucht des PRE wird in Spanien außerordentlich streng gehandhabt, das
Zuchtbuch wird vom Verteidigungsministerium verwaltet. Nur Hengste und Stuten, die hier registriert sind, sind zur Zucht zugelassen. Insofern werden spanische Pferde ohne die Zulassung und entsprechende Papiere gerne als "Andalusier" bezeichnet.
Daneben gibt es noch den "Menorquin" und als Tres Sangres bezeichnete Pferde, wobei "Tres Sangres" keine eigene Rasse darstellt, sondern nur ausdrückt, dass hier drei unterschiedliche Rassen gekreuzt worden sind.
Siehe auch:
Liste der Pferderassen
Weblinks
Pferderasse
Andaluský kůň | Andalusian horse | Caballo español | Koń andaluzyjski | Andaluz (cal) | Andalusier