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Analogia entis (lat.: Ähnlichkeit des Seienden) ist die scholastische Lehre von der Seins-Verwandtschaft Gottes und seiner Schöpfung (der Welt und des Menschen), ohne die keine Offenbarung (Gotteserkenntnis) möglich sei.

Zwischen dem Schöpfer und seinen Geschöpfen bestehe nämlich eine "ontische Entsprechung" (analogia entis) auf Grund derer die Geschöpfe Gott erkennen können.

Trotz der Seinsverwandtschaft ist die Möglichkeit der Gotterkenntnis jedoch begrenzt. Das IV. Laterankonzil (1215) hat dies so formuliert:

"quia inter creatorem et creaturam non potest tanta similitudo notari, quin inter eos maior sit dissimilitudo notanda"
also:
"denn zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf kann man keine so große Ähnlichkeit feststellen, dass zwischen ihnen keine noch größere Unähnlichkeit festzustellen wäre". (DH 806).

Siehe auch


Literatur


Weblinks


Scholastik | Metaphysik

Analogia entis

 

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