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Île Amsterdam
Amsterdam-Insel

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Amstpaul-pos.png
Basisdaten
bgcolor="#FFFFFF" Staatsform: Französisches Überseeterritorium
bgcolor="#FFFFFF" Verwaltung: Französische Süd- und Antarktisgebiete
bgcolor="#FFFFFF" Forschungsstation: Base Martin de Viviès
bgcolor="#FFFFFF" Einwohner: ca. 35
bgcolor="#FFFFFF" Geographische Lage: 37° 52′ 5" s. Br., 77° 33′ 31" ö. L.
bgcolor="#FFFFFF" Fläche: 58 km²
bgcolor="#FFFFFF" höchste Erhebung: Mont de la Dives (867 m)
bgcolor="#FFFFFF" Entdeckung: 18. März 1522, durch Juan Sebastián de Elcano
bgcolor="#FFFFFF" Offizielle Website: www.taaf.fr

Die Amsterdam-Insel (frz. Île Amsterdam, auch Nouvelle Amsterdam) ist eine kleine subantarktische Vulkan-Insel im Süden des Indischen Ozeans, die von Frankreich beansprucht wird.

Entdeckung und Besiedlung


Die Insel wurde am 18. März 1522 von Juan Sebastián de Elcano entdeckt. Sebastián gab der Insel jedoch keinen Namen. Erst der holländische Kapitän Anthonie van Diemen benannte die Insel nach einem seiner Schiffe 1633. Die Insel wurde Ende 1857 im Zuge der Novara-Expedition kurz wissenschaftlich erforscht. Zwei Versuche die Insel zu besiedeln, 1870/71 und 1928/31, schlugen fehl. Die Insel ist Teil der französischen Süd- und Antarktisgebiete und bis auf Forschungsstationen unbewohnt. Dies liegt hauptsächlich an den fehlenden Häfen.

Geografie


Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und ist momentan inaktiv. Die Fläche beträgt 58 km², bei einer Länge von 21 km. Die höchste Erhebung ist der Mont de la Dives mit 867 m. Die Küsten sind sehr steil und unzugänglich, im Westen haben sich bis 650 m hohe Felsabstürze gebildet. Die Entfernung zur kleineren Nachbarinsel St. Paul beträgt 92 km.

Landwirtschaft und Umwelt


Die einst von Walfängern, Pelzjägern und freigelassenen Haustieren verwüstete Insel hat sich durch Schutzmaßnahmen in den letzten Jahren wieder etwas erholt. Verwilderte Hausschweine und Hunde starben von selbst wieder aus, Hausziegen wurden ausgerottet und die Zahl der Hausrinder stark vermindert. Außerdem wurden die Rinder durch einen Zaun auf einen Teil der Insel beschränkt und einheimische Pflanzen angepflanzt.

Flora


Die Flora ist relativ reichhaltig und umfasst die seltene Baumart Phylica arborea, die sonst nur auf Tristan da Cunha zu finden ist.

Fauna


Auf der Insel leben neben anderen Albatros-Arten seltene Amsterdaminsel-Albatrosse, Große Raubmöwen, Antarktisseeschwalben (Sterna vittata), Eselspinguine, Subantarktische Seebären, Südliche See-Elefanten und die weltweit letzte Population völlig verwilderter Hausrinder.

Links


Französische Süd- und Antarktisgebiete | Insel (Antarktis) Vulkan

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