Die Amortisationsrechnung ist ein statisches Verfahren der Investitionsrechnung, dient zur Ermittlung der Kapitalbindungsdauer einer Investition. Dabei wird die Rückflussdauer einer Investition, d.h. die Zeitdauer, in der sich die Anschaffungskosten aus den jährlichen Gewinnen der Investition refinanzieren, berechnet.
a) Durchschnittsmethode (Statische Amortisationsrechnung):
wobei:
KE: Kapitaleinsatz = Anschaffungskosten + Anschaffungsnebenkosten (Investition)
GvZ: jährlicher Gewinn vor Zins = jährlicher Gewinn nach Zins + kalkulatorische Zinsen
AfA: jährlicher Abschreibungsbetrag
t = Amortisationszeit (in Jahren)
a) Durchschnittsmethode (statische Amortisationsrechnung)
Diese Methode findet dann Anwendung, wenn der jährliche finanzielle Rückfluss (der zur Deckung der Anschaffungsauszahlung dient) in gleicher Höhe anfällt. In diesem Fall entspricht die Amortisationsdauer der o.a. Formel.
b) Kumulative Methode (dynamische Amortisationsrechnung) Dieses Verfahren wird dann angewendet, wenn die jährlichen Rückflüsse aus der Investition verschieden hoch sind. Dabei werden die jährlichen Rückflüsse nach Jahren differenziert betrachtet und jährlich schrittweise aufaddiert, bis ihre Gesamtsumme der Investitionssumme entspricht (Amortisationszeitpunkt).
Das eingesetzte Kapital (= Netto-Anschaffungskosten - Kaufpreisminderungen) und die jährlichen Rückflüsse eines Investitionsobjekts müssen bekannt sein.
Automatisierte Auswertung einer Datenbank:
Völlig unberücksichtigt bleiben der Zeitwert des Geldes, sowie alle Zahlungswirkungen des Investitionsobjekts nach Ablauf der Amortisationszeit. Die Amortisationszeit darf höchstens ein ergänzendes, nie aber alleiniges Kriterium einer Investitionsentscheidung sein.
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