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Die zwei Amontonschen Gesetze, von Guillaume Amontons wiederentdeckt und 1699 der Royal Academy of Sciences in Paris vorgestellt, bilden die Grundlage des empirischen Verständnisses der Tribologie. Der eigentliche Entdecker war Leonardo da Vinci ca. hundert Jahre früher.

Gesetze


1. Gesetz: Die Reibungskraft ist von der Ausdehnung der Reibfläche unabhängig

2. Gesetz: Die Reibungskraft ist der Normalkraft zwischen Reibflächen (Presskraft) direkt proportional

F = \mu \cdot N

Zu beachten ist beim zweiten Gesetz, dass sich die meisten Metalle, ungeschmiert und geschmiert, daran halten, die Mehrheit der Polymere jedoch nicht.

Unter folgenden Voraussetzungen lassen sich die zwei Gesetze erklären:

1. Dass während des Gleitens die Reibungskraft zur wirklichen Kontaktfläche A proportional ist wobei s die Reibungskraft pro Einheitsfäche ist, unabhängig von N.

F = A \cdot s

2. Dass die wirkliche Kontaktfläche A zur Normalkraft proportional ist, wobei q die Konstante der Proportionalität ist.

A = q \cdot N

Zusammengefasst ergibt sich folgendes:

F = A \cdot s = q \cdot N \cdot s

q \cdot s= \mu

F = \mu \cdot N

Tribologie

 

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