Amiga-Emulatoren sind Programme, die es ermöglichen, Amiga-Software auf modernen Systemen zu benutzen. Sie emulieren meist den kompletten Amiga mit Prozessor, Grafik-, Sound- und Controllerunterstützung. Es werden zur Emulation der Amiga-Software sogenannte Amiga-Disk-Files benutzt. Das sind Containerdateien mit dem Amiga-Disketten-Abbild. Dies ist notwendig, da PC-Laufwerke keine DD-Amiga Disketten lesen können. Zusätzlich benötigt man die Kickstart ROM (1.2/1.3/2.0/3.0 oder 3.1) als Containerdatei und eine dazugehörige Workbench. Containerdateien können per Nullmodemkabel vom Amiga zum PC erstellt werden.
Der Gebrauch eines Amiga Emulators (UAE, Fellow) ist nur mit einer legal erworbenen Kickstart ROM Version gestattet (wenn nicht schon beinhaltet im Emulator-Paket):
Es ist heute der am weitesten verbreitete Amiga-Emulator. Neben vielen Unix-Derivaten und Unix-ähnlichen Betriebssystemen wie Linux und FreeBSD unterstützt er unter anderem Mac OS, MS-DOS, und RISC OS. Als WinUAE läuft er auch auf verschiedenen Windows-Versionen.
Zudem existiert ein Derivat für den Amiga selbst. Eine Anwendungsmöglichkeit ist es zum Beispiel einen Amiga 500/2000 auf dem AmigaOne oder dem Pegasos zu emulieren.
Hardwarevoraussetzungen für Fellow (DOS):
Für die Portierung zu Windows (WinFellow) wurden einige Teile der schnellen Assemblerroutinen in C übersetzt.
Das Paket bootet wie ein eigenständiges Betriebssystem und erlaubt es, aus einem Intel/AMD bestückten Standard-PC einen fast vollwertigen Amiga zu machen.
Seinen Namen verdankt der Emulator vermutlich einer Verschmelzung der Worte Amiga und Athlon.
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"Amiga-Emulator".
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