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Amerie Mi Marie Rogers (* 12. Januar 1980 in Fitchburg, Massachusetts) ist eine US-amerikanische R&B-Sängerin und Schauspielerin.

Biografie


Kindheit

Rogers kam im Januar 1980 als erste Tochter eines Afroamerikaners und einer Südkoreanerin zur Welt. Da ihr Vater Offizier in der amerikanischen Armee war, kamen sie und ihre jüngere Schwester Angela bereits im Kindesalter viel um die Welt. So wuchs sie unter anderem in Alaska, Texas und Südkorea auf; in jüngeren Jahren lebte sie sogar eine Zeit lang in Deutschland. Später bezog die Familie in Washington, D.C. einen festen Wohnsitz. Nach dem Highschool-Abschluss studierte Amerie letztlich an der Georgetown University, wo sie 2000 ihren Bachelor in Englisch und Fine Arts erhielt.

Karriere

Zur gleichen Zeit in etwa lernte Amerie den Produzenten Rich Harrison kennen, welcher ihr im Folgejahr zu einem Plattenvertrag bei Sonys Sublabel Columbia Records verhalf. Zunächst machte Rogers als Chorusstimme auf den Alben von Ja Rule und Bow Wow auf sich aufmerkam; erst 2002 erschien ihr Solodebüt All I Have. Das Album, für dessen Produktion sich allein Harrison verwantwortlich zeigte, wurde nicht zuletzte dank zweier erfolgreicher Radiohits, "Why Don't We Fall In Love" und "Talkin' To Me", ein Top 10-Hit. Bisher verkaufte die Platte allein in den USA mehr als 600.000 Einheiten.

Im Anschluss veröffentlichte Amerie mit dem Diana Ross cover "I'm Coming Out" den Soundtrack zur Filmkomödie Manhattan Love Story. Des Weiteren war sie sowohl mit LL Cool J und ihrem Duett "Paradise" als auch mit der DJ Kay Slay-Produktion "Too Much For Me" zwei weitere Male erfolgreich in den Charts vertreten. Anfang 2003 lehnte sie einen Moderationsjob auf dem Musikkanal BET ab, um eine Nebenrolle in der Romantikkomödie First Daughter (mit Katie Holmes und Michael Keaton) anzunehmen.

Im März 2005 steuerte Rogers mit der Single "One Thing" den Soundtrack zum Kinoerfolg Hitch – Der Date Doktor bei. Die Rich Harrison-Produktion wurde zu einem weltweiten Top 10-Hit und verhalf der Sängerin auch auf internationalem Terrain zum endgültigen Durchbruch; letztlich wurde der Song sogar mit mehreren Billboard und Soul Train Awards ausgezeichnet und auch mit einer Nominierung für den Grammy als "Bester R&B Song" bedacht. Während die nachfolgenden Solosingles nicht an den Erfolg anschließenden konnten, kehrte Amerie Ende 2005 mit Hilfe von Ricky Martin, Fat Joe und der Single "I Don't Care" noch einmal in die oberen Chartränge zurück.

Momentan arbeitet Amerie bereits an ihrem dritten Album None Of The Above, dessen Veröffentlichung für Ende 2006 geplant ist. Als Produzenten agierten bisweilen Bryan Michael Cox, Tim & Bob, The Buchanans, DJ Premier und erneut Rich Harrison.

Diskographie


Alben

  • 2002: All I Have
  • 2005: Touch
  • 2006: None Of The Above (angekündigt)

Singles

Jahr Titel Chart-Positionen Album
D AT CH US UK
2002 Why Don't We Fall In Love - - - 23 49 All I Have
2002 Talkin' To Me - - - 51 - All I Have
2002 Paradise (LL Cool J featuring Amerie) - - 70 36 18 10
2003 I'm Coming Out - - - - - Manhattan Love Story (Soundtrack)
2005 One Thing 34 57 28 8 4 Touch
2005 Touch - - 43 119 19 Touch
2005 I Don't Care (Ricky Martin feat. Amerie & Fat Joe) 21 45 20 65 11 Life

Weblinks


Frau | US-Amerikaner | Pop-Musiker | Geboren 1980

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