| Namen | |
|---|---|
| Geburtsname | Amenhotep |
| Karnak Tempelinschrift | (Jmn-Htp, hqa-wast) |
| (Jmn-Htp nTr-hqa-wast) | |
| (Jmn-Htp hqa-wast jwa-r՚) | |
| Thronname | Neb-Maat-Rê |
| (Nb-mʒ՚t-r՚ jwa-r՚) | |
| Horusname | (kʒ-nḫt ḫ՚j m mʒ՚t) |
| (kʒ-nḫt hqa-hqaw) | |
| Nebtiname | (smn-hpw sgrh-tawy) |
| (smn-hpw Ts-tawy) | |
| Goldname | (՚ʒ ḫps hw sttw) |
| (s՚ʒ-hwt=f-nt-Dt) | |
| auf Deutsch | Amenophis III. |
| griechisch | Amenophis |
Amenophis III. (griech., ägyptisch: Amenhotep) war ägyptischer Pharao der 18. Dynastie, um 1388 - um 1351 v. Chr. (Helck: 1379 - 1340, Krauss: 1390 - 1353 v. Chr.)
Für seine Hauptfrau Teje wurde lange angenommen, dass sie "bürgerlicher" Herkunft war. Dies geht auf die Cambridge Ancient History zurück, stützt sich vor allem auf die Nachrichtenskarabäen, die nach der Hochzeit in Umlauf gebracht wurden (der Name ihres Vaters ist Juja, der Name ihrer Mutter ist Tuja. Sie ist die Gemahlin eines starken Königs[...). Ihre Eltern waren in Wirklichkeit nicht einfach Juja und Tuja, sondern Juja, Minpriester und Vorsteher der Pferde, Vater des Gottes (nach heutigem verständnis mit Schwiegervater zu übersetzen), und Tuja, oberste Haremsfrau des Amun, aus dem oberägyptischen Achmim. Hierbei handelt es sich um einen Nebenzweig der königlichen Familie, den man möglicherweise bis auf Hatschepsut zurückführen kann. Sie besitzen ein Korridorgrab im "Tal der Könige" (KV 46; mit dem Grabschatz 1905 entdeckt durch Th. M. Davis)
Um 1403 v. Chr. wurde Amenophis III. als Sohn von Thutmosis IV. und einer Nebenfrau Mutemwia geboren. Amenophis III. war dem Sonnenkult um den Gott Aton zugetan, den er auch an seinen Sohn und Nachfolger Amenophis IV. (später Echnaton) weiter gab.
Sein Vater Thutmosis IV. regierte sein Reich von der Stadt Memphis aus. Amenophis III. wuchs im so genannten Haremspalast in Gurob, in der Nähe der Oase Fajum, auf. Hier lernte er die hieratische und die Keilschrift, Lesen und Mathematik. Daneben erhielt er auch eine militärische Ausbildung.
Da sein älterer Bruder früh verstorben war, wurde Amenophis III. im Alter von acht Jahren zum Thronerben ernannt und er begleitete er seinen Vater in den nächsten Jahren auf dessen Kriegszügen. Auch hatte Thutmosis IV. bereits begonnen, durch eine Ehe mit der Tochter des Königs Artama I. ein Friedens-Bündnis mit Mitanni zu schließen und Amenhotep III. sollte diese diplomatische Taktik später erfolgreich fortführen.
Im 10. Amtsjahr starb Thutmosis IV. und hinterließ seinem erst 12jährigem Sohn ein sehr mächtiges und wohlhabendes Reich. Ägypten erstreckte sich damals "von Karai bis Nahrina". Karai hieß die sudanesische Region zwischen dem vierten und fünften Katarakt, die bis zu den Goldminen im Osten reichte und Nahrina war der Name des Staates Mitanni am Oberlauf des Euphrat. Das Land war bereits unter Amenhoteps Großvater Thutmosis III. gefestigt und die Grenzen gesichert worden. Daher waren keine militärischen Aktionen zu erwarten. Ägypten konnte ohne Zweifel als Weltmacht bezeichnet werden.
So wurde Amenophis III. bereits im Alter von 12 Jahren zum Pharao gekrönt. Amenhoteps Thronname war "Neb-maat-re", was bedeutete "Der Herr der Wahrheit ist Re" und nach Manetho regierte er 38 Jahre und 7 Monate. Im Jahr seiner Krönung heiratete er die ebenfalls noch sehr junge Teje, die Tochter eines Provinzbeamten aus Achmin. Tejes Vater Juja trug die Titel "Priester und Rindervorsteher des Min" und "Herr von Achmin". Ihre Mutter Tuja war "Sängerin des Amun", "Sängerin der Hathor", "Oberste Haremsdame des Amun" und "Oberste Haremsdame des Min". Amenhotep erhob seine Schwiegereltern zu neuen Ehren: Juja wurde zum "Vorsteher der Pferde" und "Stellvertreter Seiner Majestät bei der Streitwagentruppe" ernannt, Tuja wurde als "Königliche Mutter der Großen königlichen Gemahlin" gehuldigt. Tejes Bruder Anen erhielt ein hohes Priesteramt und wurde einer der Vertrauten des jungen Pharao.
Aufgrund seiner Jugend wurde Amenhoteps Mutter Mutemwia zunächst zur Regentin ernannt, später übernahm er dann selbst die Regierungsgewalt.
Wie seine Vorgänger betätigte sich der neue Pharao auch als Bauherr. Er begann bereits in seinem 2. Amtsjahr mit dem Bau seines Grabes im Tal der Könige, ließ die Bauten seines Vaters fertig stellen und erweiterte den Tempel von Karnak. Er errichtete auch den zehnten Pylon in der Mauer des Tempels und errichtete hier die größte Statue, die je in Ägypten errichtet wurde. Leider ist sie nicht vollständig erhalten geblieben.
Je länger Amenhotep regierte, desto imposanter und größer wurden seine Bauwerke. Er ließ in Karnak an der Südfassade des zehnten Pylons die größte Statue errichten, die es je in Ägypten gab. Sie war 21 Meter hoch und trug den Namen “Neb-maat-Re, Month unter den Herrschern”. Von ihr sind heute leider nur die Füße erhalten.
Am gleichen Ort ließ er einen Tempel mit 700 Statuen der Göttin Sachmet zur Abwehr von etwas äußerst Gefährlichem erbauen. Forscher sind der Ansicht, dass damit die Pest gemeint war. Als Beweise für diese Annahme dienen ihnen damals im Lande hastig verscharrte Tote und Pestgebete der Nachbarvölker, in denen kranke Ägypter beschrieben werden.
Auch wurde in Kom el-Hetan ein Totentempel für Amenhotep III. erbaut - der größte jemals in Ägypten errichtete Tempelkomplex. Ägyptologen haben erst kürzlich berechnet, das Amenhoteps Totentempel sogar noch größer gewesen sein muss als der Tempel von Karnak. Kolossalfiguren schmückten den Tempel und auch heute noch stehen die berühmten Memnonskolosse am alten Ort, wo sie den östlichen Eingangspylon des Tempels markieren.
Wie bereits sein Vater und sein Großvater förderte er den Sonnenkult und ließ in Heliopolis einen Kalksteintempel für den Sonnengott errichten. Langsam und geschickt, leitete Amenhotep einen Machtwechsel in der Religion ein. Dies war insofern wichtig, da die Amun-Priester damals beinahe soviel Reichtum und Macht besaßen wie der König selbst. Außerdem hatten die Priester in den Jahren zuvor so viel Macht bekommen, dass sie sogar Einfluss auf die Thronfolge nehmen konnten. Erst Thutmosis IV. bestimmte sich vor der Sphinx zum Pharao und fragte nicht die Priester Amuns.
Amenophis III. wollte nunmehr den neuen Sonnenkult um Aton der Macht der Amunpriester entgegensetzen. Auch indem er hohe religiöse Ämter von seinen Vertrauten besetzen ließ, versuchte er, die Priesterschaft des Amun unter Kontrolle zu halten. Dabei wurde auch sein engster Vertrauter und Namensvetter Amenophis (Sohn des Hapu), mit höchsten politischen Ämtern geehrt. Später verlegte der Pharao seinen Palast nach Theben und die Forscher sind heute mehrheitlich der Ansicht, dass der Herrscher damit die nach wie vor starke Macht der Priester des Amuntempels entschiedener beschneiden wollte. In zahllosen Tempeln ließ er von sich eine Statue neben denen der anderen Götter aufstellen. Auf den Inschriften stand jeweils "Amenophis, geliebt von...". Es folgte der jeweilige Göttername. Sein Machtanspruch ließ er auch dadurch ausdrücken, in dem Götterstatuen sein Gesicht erhielten.
Weiterhin fällt auf, dass der Pharao zahlreiche weibliche Götterstatuen aufrichten ließ. Ursache dafür war seine Verehrung der Göttin Maat, der Tochter des Sonnengottes, die für Ordnung und Harmonie verantwortlich war und die Symbolfigur für die Macht eines Pharao war.
Der Pharao erschien in den Reliefs häufig in Begleitung von Göttinnen. Auch die weiblichen Mitglieder der Familie wurden mit ihm auffallend oft dargestellt.
Im 10. Regierungsjahr vermählte sich Amenhotep mit der mitannischen Prinzessin Giluchepa. Diese traf, als erste von mehreren ausländischen Bräuten, mit einem Gefolge von 317 Frauen in Ägypten ein. Diese Heirat festigte erneut das Bündnis zwischen Mitanni und Ägypten.
Im Jahr nach dieser Eheschließung ließ Amenhotep einen See für Königin Teje anlegen. Dies scheint wohl ein Gunstbeweis des Pharaos an seine Hauptgemahlin gewesen sein, um ihr zu zeigen, dass ihre Position als Königin unanfechtbar sei. Teje besaß zu diesem Zeitpunkt bereits große Macht und Einfluss.
Das 13. Amtsjahr kann man als Höhepunkt von Amenhoteps Herrschaft bezeichnen. Die Bevölkerungszahl betrug damals schätzungsweise drei bis vier Millionen. Die Verwaltungshauptstadt war zwar Memphis, doch die größte Stadt des Landes war Theben. Amenhotep hatte sich wohl schon immer zu dieser Stadt hingezogen gefühlt. Während seiner Regierung ließ er mehrere Teile von Theben neu gestalten und ordnen. Nach fast dreißig Regierungsjahren zog Amenhotep III. mit seinem Hofstaat endgültig nach Theben und ließ dort am Westufer den "Palast der leuchtenden Sonne" erbauen. Später wurde der Palast mit dem arabischen Namen Malkata benannt "der Ort, an dem man Dinge aufsammelt". Damit war der antike Schutt gemeint, der überall auf dem 30 Hektar großen Gebiet zu sehen ist. Das gigantische Bauprojekt war zur Zeit von Amenhoteps Tod offenbar noch nicht abgeschlossen.
In seinem 30. Regierungsjahr ließ Amenhotep das erste seiner drei großen Feste, das sog. Sed-Fest zum Regierungsjubiläum feiern. Zu diesem Anlass erklärte er sich auch zum lebenden Gott Ägyptens, zum Ebenbild und Stellvertreter des Sonnengottes Aton auf Erden. Gleichzeitig nahm Amenhotep seine Tochter Sitamun zur Frau und verlieh ihr den Rang einer Großen Königlichen Gemahlin. Diesen Titel trugen ebenfalls seine Frau Teje und seine Mutter Mutemwia. Dass drei königliche Frauen diesen Titel trugen hatte folgenden Grund: Als Sonnengott musste Amenhotep mit der vereinten Macht dreier Generationen von königlichen Gemahlinnen umgeben sein. Diese Gruppe symbolisiert die Rollen der Göttin Hathor – als Mutter, Ehefrau und Tochter. Daher wird auch vermutet, die Ehe zwischen Amenhotep und seiner Tochter wurde nicht vollzogen.
Um das Jahr 1360 v. Chr., also im 32. Amtsjahr starben Mutemwia, die Mutter des Pharaos, und Tejes Bruder Anen. Mutemwia, die jahrelang als Regentin für Amenhotep mitregiert hatte, wurde möglicherweise im Tal der Königinnen bestattet. Über die letzte Ruhestätte des Anen ist nichts bekannt.
Zur Sicherung der Position seines Landes verfolgte Amenhotep weiter seine Heiratspolitik und ging Ehen mit ausländischen Prinzessinnen ein, um die Verbundenheit der Staaten zu zeigen. Darunter war Taduchepa, die Tochter des Mitannikönigs Tuschratta, die somit eine Nichte Giluchipas war. Auch nahm Amenhotep nach dem Tod seiner Mutter, seine Tochter Iset zur Frau und nun gab es wieder drei Große Königliche Gemahlinnen.
Da König Kadaschman-Ellil I. von Babylon Amenhotep bereits eine seiner Töchter zur Frau gegeben hatte, hielt er nun im Gegenzug um eine ägyptische Prinzessin als Braut an. Doch es wurde ihm gesagt, dass “seit Urzeiten noch nie die Tochter eines Königs von Ägypten irgendjemand zur Frau gegeben worden ist”.
Kunst und Kultur erfuhren unter Amenophis III. eine neue Blütezeit; vor allem die Kunst des Rundbildes wurde gepflegt, sodass aus der Zeit dieses Herrschers besonders viele Statuen sowohl königlicher als auch privater Skulptur erhalten sind. Dabei zeigt sich im königlichen Bereich ein in der ägyptischen Kunst zuvor ungekanntes Breitenspektrum: Die Rundbilder des Königs rangieren hinsichtlich der Größe von wenigen Zentimetern bis hin zu mehreren Metern, der König zeigt sich in verschiedensten Ornaten, wobei in der späten Periode auch Einflüsse aus Mesopotamien erkennbar sind. Gegen Ende seiner Regierungszeit ließ sich Amenophis III. auch in recht naturalistischer Art und Weise als bejahrten und korpulenten Mann darstellen - diese ungeschönte Ausdrucksform wurde später durch seinen Sohn Echnaton schließlich auf die Spitze getrieben. Die nicht minder reiche Privatplastik jener Zeit lehnt sich vor allem in der Gestaltung des Gesichtes an die königlichen Rundbilder an.
Die Macht Ägyptens war so gefestigt, dass Amenophis III. keine Kriege zu führen brauchte. Allein 1387 v. Chr. zog er gegen das aufständische Nubien und besiegte die Rebellen. Es sollte der einzige bedeutende Kriegszug seiner Amtszeit bleiben, von dem überdies nicht einmal geklärt ist, ob der König selbst daran teilnahm. Wahrscheinlicher ist, dass er die Niederwerfung des Aufstandes seinen Heerführern und dem von Ägypten eingesetzten Vizekönig von Kusch überließ.
Der Pharao verwendete zwar die Mittel, die früher in militärische Unternehmungen geflossen waren, für seine gigantischen Bauprojekte, doch obwohl Amenophis III. keine nennenswerten Feldzüge führen musste, vernachlässigte er seine Streitkräfte keineswegs. Das Land lebte zwar in Frieden, doch mussten die Grenzen und Handelsstraßen geschützt werden. Er scheint der erste ägyptische König gewesen zu sein, der die Streitwagen zu einem eigenständigen Truppenteil werden ließ. Auch wurde zur selben Zeit wahrscheinlich erstmals berittene Truppen eingesetzt. Das Heer wurde unterteilt in Züge, Kompanien und Divisionen. Eine Kompanie bestand aus etwa 250 Soldaten, eine Division konnte bis zu 5000 Mann umfassen. An Waffen besaßen sie sichelförmige Schwerter, Dolche und Bogen. Erste Rüstungen tauchten in dieser Epoche auf.
Der Frieden unter seiner Herrschaft sorgte für den Wohlstand des Landes und das Volk hielt dies für einen direkten Beweis der göttlichen Fähigkeiten ihres Pharaos. Es war ein goldenes Zeitalter und das Land stand in seiner Blüte. Man bezeichnete seine Regierungszeit als ein goldenes Zeitalter und Amenophis III. war für seine Untertanen der goldene König.
Der Wohlstand des Landes wurde durch eine effektive Verwaltung garantiert. Zahlreiche Verwaltungsbeamte sind bis in unsere Gegenwart bekannt, weil Amenophis diese auf zahllosen Bildern darstellen ließ und viele Beamte prachtvolle Gräber erhielten. Amenophis III. ernannte wie schon manch seiner Vorgänger ihm ergebene und besonders ausgezeichnete Soldaten zu Beamten des Landes und schuf sich damit eine treue Landesverwaltung. Einen derartigen Karrierebeginn hatte auch Eje II. diesem Pharao zu verdenken, dem er nach Ansicht der Forscher schon in seinen späten Regierungsjahren zum Ratgeber wurde.
Die Ämter der Beamten waren erblich, aber man konnte auch wegen guter Leistungen in hohe, ja höchste Positionen gelangen. So war schon der angesehenste Beamte des Pharao aus einfachen Verhältnissen aufgestiegen und wurde später sogar als Gott verehrt. Ein wichtiger Beamter war Amenophis Hapu, Rekrutenschreiber, Vorsteher der Arbeiten des Königs und schließlich Verwalter der königlichen Tochter und Gemahlin Sitamun. Er hatte das einmalige Privileg, einen eigenen Totentempel errichten zu dürfen (Medinet Habu). Alle diese Beispiele dürften auch Eje in seinem grenzenlosen Ehrgeiz bestätigt haben.
Zu erwähnen ist, dass der Schwager Amenophis III., Anen, 2. Prophet des Amun war.
Teje und der Pharao hatten mehrere Kinder hervorgebracht. Der älteste Sohn und Thronerbe war Thutmosis und sollte der 5. Pharao dieses Namens werden. Doch im 27. Regierungsjahr starb der junge Prinz. Eine nähere Todesursache ist nicht bekannt, da seine Mumie bisher noch nicht identifiziert werden konnte.
Für Amenhotep III. war es ein schwerer Schlag, da er all seine Hoffnungen in seinen ältesten Sohn gelegt hatte. Daher setzte er nunmehr seinen gleichnamigen Sohn Amenophis IV., den späteren Echnaton, als Erben ein.
Wie viele seiner Vorgänger ließ der Pharao sich bereits zu Lebzeiten einen Totentempel errichten. In Kom el-Hetan wurde er gebaut. Historiker vermuten, dass der Tempel, von dem nur Reste erhalten geblieben sind, größer war als der Tempel in Karnak. Die berühmten Memnon-Statuen am östlichen Pylon legen noch heute Zeugnis vom Tempel ab. Im Süden befand sich eine Doppelstatue, die den Herrscher mit seiner Frau Teje zeigen. Zu ihren Füßen saßen drei Töchter. Im Sonnenhof standen mehrere Statuen des Pharaos, die ihn als Osiris zeigten. Der Totentempel wurde regelmäßig von den Nilwassern überflutet und dieser Effekt war auch erwünscht. Wenn die Fluten zurückgingen, verstand man das als Zeichen einer symbolischen Neuerstehung des Tempels in Form einer Wiedergeburt.
In seinem 38. Regierungsjahr etwa um 1354 v. Chr. starb Amenhotep III. schließlich im Alter von fast 50 Jahren.
Seine Grabstätte lässt sich Amenophis III. in einem westlichen Seitental des Tals der Könige anlegen. Daher ist die heutige Bezeichnung "WV 22" (WestValley) statt "KV".
In der 21. Dynastie wurde die Mumie neu in Binden eingewickelt, nachdem sie von Grabräubern beschädigt worden war, und im Grab seines Großvaters Amenhotep II. wieder bestattet.
Die stark beschädigte Mumie des Amenophis III. wurde deshalb im Grab des Thutmosis II. gefunden. Die Zuordnung ist jedoch sehr zweifelhaft, lag sie doch im Sarg eines Ramses, bedeckt mit dem Sargdeckel von Sethos II..
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