Amateurfunksatelliten sind Satelliten, die von Funkamateuren zur Satellitenkommunikation genutzt werden.
Der Funkbetrieb über Satelliten ermöglicht Funkbetrieb auf Frequenzen im UKW-Bereich und darüber über sehr große Entfernungen.
Funkamateure sind seit den 1960er Jahren in der Raumfahrt beteiligt. Sie konstruieren kleine oder mittlere Satelliten, die als Huckepacklast bei kommerziellen oder wissenschaftlichen Flügen mitgenommen werden. Der erste war der 1961 gestartete OSCAR.
Die Amateurfunksatelliten dienen der Kommunikation zwischen Funkamateuren oder experimentellen Zwecken. Da bislang keine geostationären Bahnen erreicht wurden, ist eine aufwendige Antennennachführung notwendig. Das größte von der internationalen Vereinigung AMSAT getragene Projekt ist der Satellit AO-40, der leider aufgrund technischer Probleme nur kurze Zeit einen eingeschränkten Betrieb erlaubt hat. Einfachere Satelliten, wie AO-7 oder AO-10, sind auch noch nach Jahrzehnten bei günstigen Bedingungen einsatzbereit.
In jüngster Zeit für das größte Aufsehen hat wohl der Amateurfunksatellit RS0RS Suit Sat gesorgt, ein ausgemusterter russischer Orleon-Raumanzug, der am Freitag, dem 3. Februar 2006 von der ISS aus ins All geschubst wurde. Leider war aufgrund von technischen Problemen mit der Antenne, die vermutlich beim Aussetzen des Satelliten entstanden sind, der Empfang der Sprachsendung und Bilder nicht wie geplant mit einfachen Funkscannern für jedermann möglich. Dennoch lauschten viele Funkamateure mit Richtantennen gespannt auf die Signale aus dem All. Bilder von der Montage
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"Amateurfunksatellit".
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