| Amarant | ||||||||||||
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| Amaranthus_tricolor1.jpg | ||||||||||||
| : | Bedecktsamer (Magnoliophyta) |
| : | Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida) |
| : | Nelkenähnliche (Caryophyllidae) |
| : | Nelkenartige (Caryophyllales) |
| : | Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) |
| : | Amarant |
Amaranthus-Arten sind in den wärmeren Zonen der Erde verbreitet, meist in trockenen Steppengebieten, Ödland und Kulturland. Die größte Artenvielfalt findet sich in Amerika.
Die Spanier fürchteten im 16. Jahrhundert, dass die Indios aufgrund der kräftigen Nahrung unbezwingbar sein würden, der Anbau wurde bei Todesstrafe verboten und die Felder zerstört. Als Folge starben Millionen Indios an Mangelernährung. Nach anderen Quellen verboten die Spanier den Anbau, da Amarant eine wichtige Zutat beim zeremoniellen Götterdienst war, um so die zeremoniellen Menschenopfer zu unterbinden.
In Zentralindien (Kayatha) wurde Fuchsschwanz (Setaria pumila) (?) ab ca. 2500 v. Chr.) angebaut und vermutlich auch domestiziert. Aus der Fundstelle Senuwar am mittleren Ganges sind in der ersten Siedlungsphase Reis (Oryza sativa) und Fuchsschwanz nachgewiesen, erst aus einer späteren Phase Weizen, Gerste, Linsen und Erbsen.
In der alten Welt:
Allerdings enthält Amarant bestimmte Gerbstoffe, welche für den menschlichen Organismus ebenfalls leicht problematisch sein können.
Zu den zahlreichen gesundheitsfördernden Effekten sollen die Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Körpers, Hilfe bei Schlafstörungen, Linderung chronischer Kopfschmerzen und von Magen-Problemen zählen.
Die Blätter aller Amarantarten werden als Gemüse gegessen. Die Samen des Rispenfuchsschwanzes werden ähnlich wie Getreide verwendet.
Die Nahrungsmittelindustrie verwendet Amarant heute in der Baby- und Kindernahrung, als Zumischung in Brot, Gebäck und Müsli, bei Pfannkuchen und Pastas, auch in Wurstwaren sowie im Fast-Food-Bereich bei Riegeln und Snacks.
Amarant entfaltet beim Kochen seinen typisch nussigen Geruch. Der Verzehr kann im Müsli oder zu Grütze gekocht als Beilage erfolgen. Amarantmehl eignet sich nur begrenzt zum Backen. Der Naturkosthandel führt Amarantkörner pur oder als Zutat (auch gepoppt) in Müslimischungen.
Fast alle in Europa vorkommenden Arten sind in den letzten zwei Jahrhunderten vor allem aus Amerika eingeschleppt worden. Einheimisch (Südeuropa) dürften nur Amaranthus graecizans L. und Amaranthus lividus L. sein. Alle Arten lieben warme und nährstoffreiche Böden. Da sie zur Keimung höhere Temperaturen benötigen, findet man sie vor allem in spät angebauten Kulturen, wie Gemüse, Mais, in Weinbergen u. ä. Mit der Ausweitung des Maisanbaus nach Mittel- und Nordeuropa breiten sich auch die Amarant-Arten als Ackerunkräuter aus.
Zu den in Mitteleuropa vorkommenden Arten zählen inzwischen
Fuchsschwanzgewächse | Nutzpflanze | Zierpflanze | Blattgemüse | Fruchtgemüse
Laskavec | Amaranth | Amaranto nutraĵa | Amaranthus | Amarante (plante) | Amaranto (alimento) | Burnotis | Huauhtli | Amarant (geslacht) | Szarłat
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"Amarant (Pflanzengattung)".
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