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Die Alveole - auch als Lungenbläschen bezeichnet - ist jener Teil der Lunge, in der der Gasaustausch bei der äußeren Atmung erfolgt. Die Anzahl der Alveolen in der Lunge eines erwachsenen Menschen wird auf etwa 300 Millionen geschätzt. Die Größe einer einzelnen Alveole beträgt etwa 0,2 mm. Die von den Alveolen gebildete Oberfläche wird auch als Respiratorische Fläche bezeichnet.

Alveolen bestehen aus

  1. kleinen Alveolarzellen, auch Pneumozyten Typ I genannt, die streckenweise weniger als 0,1 Mikrometer dick sind und einer Basalmembran aufsitzen, und
  2. großen Alveolarzellen, auch Pneumozyten Typ II genannt, Produzenten des Surfactants, eines Antiatelektasefaktors.
  3. Alveolarmakrophagen, die aus dem Blut stammen und Staub phagozytieren (Staubzellen) oder nach Blutungen Blutfarbstoff aufnehmen (Herzfehlerzellen).

Die Alveolen sind eng mit dem Kapillarsystem der Lunge verbunden. Beide Basalmembranen sind großteils miteinander verschmolzen.

Da die Interzellularkontakte des Kapillarendothels für Flüssigkeit durchlässiger sind als die der Alveolarzellen, kann bei Herzschwäche Flüssigkeit in das Bindegewebe austreten und zu einem interstitiellen Ödem führen.

Siehe auch: Bronchialsystem - Atemtrakt - Emphysem - COPD

Pneumonologie | Histologie

Pulmonary alveolus | Alvéole (anatomie) | Alveolė | Longblaasje | Alvéolo pulmonar | Альвеола | 肺泡

 

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