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Alvarinho (portugiesisch, galicisch Albariño) ist eine weiße Rebsorte, die in Portugal die wichtigste Rebsorte für den Vinho Verde ist. Besonders gut gedeiht sie im Gebiet von Monção, wo sie auch reinsortig ausgebaut wird. Die Reben werden häufig an Pergolen gezogen. In Portugal liegt die bestockte Fläche bei 410 Hektar, in Spanien bei 1100 Hektar.

Viños galegos Albariño.jpg In Spanien ist Albariño die herausragende Rebsorte des Anbaugebietes Rías Baixas in Galicien. Auf Grund der hohen Feuchtigkeit der Region wird die Traube dort ausschließlich pergolaartig auf rund 1,50 - 2 m hohen Strukturen, die meist von Granitpfeilern gestützt werden, angebaut.

Albariño heißt übersetzt „die Weiße vom Rhein“, weshalb lange vermutet wurde, die Rebsorte sei mit Riesling verwandt. Neueren Erkenntnissen zufolge scheint Albariño aber eine Verwandte der Sorten Sauvignon Blanc oder Pinot Blanc zu sein. Der Legende nach wurde sie zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert von Mönchen aus Deutschland oder Frankreich über den Jakobsweg nach Galicien gebracht.

Der Albariño wird meist jung getrunken, besitzt eine feine Säure und passt sehr gut zu Fisch bzw Meeresfrüchten.

Synonyme: Albarino oder Albariño, Alvarinha, Cainho Branco

Literatur


  • Pierre Galet: Dictionnaire encyclopédique des cépages Hachette Livre, 1. Auflage 2000 ISBN 2-0123633-18

Weiße Rebsorte

Albariño | Albariño

 

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