Bei Moränenlandschaften unterscheidet man Altmoränen- und Jungmoränenlandschaften, je nachdem, ob sie in älteren oder in der jüngsten Eiszeit (in Norddeutschland: Weichsel-Eiszeit, im alpinen Vergletscherungsgebiet: Würm-Eiszeit) entstanden sind. Der Begriff Alt- und Jungmoräne wird auf alle Elemente der Glazialen Serie übertragen, auch wenn die Schmelzwasserablagerungen und -formen streng genommen keine Moränen darstellen.
Während die Jungmoränenlandschaften in Mitteleuropa vor ca. 20.000 bis 15.000 Jahren gebildet wurden, sind die Altmoränen der Saale-Eiszeit ca. 130.000 - 140.000 Jahre alt.
Weiterhin sind auf Grund der fortschreitenden Verwitterung der oberflächennahen Sedimente die Böden stärker ausgelaugt (verbraunt, entkalkt und/oder podsoliert). Der Geschiebemergel ist meist 3-4 m, bei geringeren Mächtigkeiten sogar vollständig, entkalkt. Häufig sind Abtragungs- und Akkumulationsformen des Windes, da während der Kaltzeiten der Wind Sand und Schluff auf Grund des Fehlens einer Vegetationsdecke problemlos verblasen konnte. Typisch für viele Altmoränengebiete ist daher das Vorkommen von Windkantern, Dünen und Löss.
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"Alt- und Jungmoräne".
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