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Altenberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Odenthal im Rheinisch-Bergischen Kreis und war der alte Sitz der Grafen von Berg. Sie konnten sich um ihre Residenz im Laufe der Zeit ein kleines Herrschaftsgebiet schaffen, das später als Bergisches Land bezeichnet wurde.
Geschichte
Anfang des
12. Jahrhunderts überließen die Grafen den Platz, auf der ihre alte Stammburg
Burg Berge stand, einigen aus
Burgund stammenden
Zisterzienser-Mönchen, die dort ein
Kloster errichteten, aber schon nach kurzer Zeit wenige hundert Meter weiter ins Tal an die
Dhünn umzogen. Die Grafen von Berg siedelten damals nach
Schloss Burg an der
Wupper um.
Altenberger Dom
In Altenberg steht heute noch der
1259 begonnene
hochgotische Altenberger Dom, der eigentlich kein
Dom ist, weil er nie
Bischofssitz war, aber im Volksmund auf Grund seiner äußeren Ansicht so genannt wird und auch in Karten so verzeichnet ist. Heute ist der Altenberger Dom eine
Simultankirche, das heißt er wird sowohl von der evangelischen als auch von der katholischen Gemeinde für Gottesdienste genutzt. Außerdem finden auch regelmäßig Konzerte dort statt. Der Dom ist im Besitz des Landes
Nordrhein-Westfalen, das auch die derzeitigen umfangreichen Sanierungsarbeiten finanziert. Beim Weltjugendtag 2005 in Köln diente der Altenberger Dom als Katechese-Ort für die Pilger.
Sonstige Einrichtungen
Neben dem Dom gibt es viele Einrichtungen der
katholischen Kirche, beispielsweise die Jugendbildungsstätte "Haus Altenberg" als Einrichtung der Erzdözese Köln. Auch die dort ansässigen Gastronomie ist als Ausflugsort und Ausgangspunkt für Wanderungen beliebt. Traditionell werden diese dann mit der
Bergischen Kaffeetafel beendet.
Märchenwald
In Altenberg liegt auch der so genannte
Märchenwald, in dem viele deutsche
Märchen in Hütten und Figuren dargestellt sind. Der Märchenwald ist in dem Sinne kein Freizeitpark, er lädt aber durch seine nostalgische Ausstrahlung jedoch zu einem ausgedehnten Spaziergang ein.
Weblinks
Ort in Nordrhein-Westfalen