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Der Renault Alpine A310 ist ein Sportwagen.

Entwicklung


Im Jahre 1968 begann Jean Rédélé, der Gründer und Inhaber der Firma Renault Alpine, mit der Planung für den Nachfolger des A110.

Nach Porsche Vorbild sollte ein "2+2-Sitzer" entstehen, der dann auch einen V6-Motor erhalten sollte. Bei der Vorstellung 1971 gab es den Alpine A310 als Vierzylinder und das sollte sich erst nach fünf Jahren Entwicklungsarbeit für den V6 ändern.

Die Entwicklung des Karosserie-Modells soll in der Küche von Rédélé zuhause unter Mitwirkung von Roger Prieur und Renault-Mann Michel Beligond erfolgt sein, weil das alte Werk in der Avenue Pasteur zu klein geworden, das neue Werk im Industriegebiet von Dieppe aber noch nicht ganz fertig war. Als bewährte Komponeneten flossen in die Entwicklung ein:

  • der Zentralrohrrahmen des A110 samt Aufhängung
  • bewährte Heckantriebstechnik von Renault (R8 und R10)
  • Radstand des 2+2-Sitzers aus dem A110 GT 4

Vierzylinder Version


Mit der Fertigstellung des neuen Werkes im Sommer 1971 begann auch die Fertigung des A310. Der Wagen wurde motorisiert mit dem 1,6 Liter Motor des Renault R16 TS, der mit seinem "Querstrom-Zylinderkopf" beachtliche 115 PS leistete. Der Verkauf lief schleppend. Zum einen, weil der A110 weiterhin (bis 1977) produziert wurde, zum anderen, weil der A310 mit einem Verkaufspreis von 31.975 DM deutlich teurer war als die europäische Konkurrenz.

1973 bekam der A310 eine Leistungssteigerung durch den Einbau einer elektronischen Einspritzanlage (aus dem Renault R17). Als A310 SI leistete er nun 124 PS. Aber der Absatz ging weiter zurück. Waren es 1973 noch 658, dann waren es 1974 nur noch 344 und 1975 gar nur noch 306 Exemplare. Um den Absatz anzukurbeln wurde 1976 eine schwächere Version A310 SX (mit 95 PS) auf den Markt gebracht, die sich noch 329 mal verkaufte. Von den verschiedenen Vierzylinder-Versionen des A310 wurden so 2.340 Exemplare gefertigt.

V6-Version


1976 war die Entwicklung des V6-Motors endlich fertig und die ersten 140 Exemplare des A310 V6 verließen das Werk in Dieppe. Aufgrund der damaligen Energie/Ölkrise wurde der konzipierte 8 Zylinder Motor auf 6 Zylinder "gekürzt". Unrunder Lauf des Motors wurde in späteren Versionen durch Modifikationen an der Kurbelwelle korrigiert. Der 2.664 cm³ große PRV-V6, eine Gemeinschaftsentwicklung von Peugeot, Renault, Volvo, ( daher PRV-Motor ), leistete in der Alpine 160 PS. Mit 9.276 Exemplaren, die von 1976 bis 1984 vom A310 V6 gebaut wurden, war der V6 deutlich erfolgreicher als sein vierzylindriger Vorgänger.

Weblinks


Literatur


  • Frédérick Lhospied: Alpine Renault A310, Boulogne, 2726884520
  • Oldtimer Markt, 11/2004, Seite 8 - 16
Renault | PKW-Modell

Alpine A310 | Alpine A310

 

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