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Alpenschneehuhn
Ptarmigan9.jpg
: Vögel (Aves)
: Hühnervögel (Galliformes)
: Fasanenartige (Phasianidae)
: Schneehühner (Lagopus)
: Alpenschneehuhn
Wissenschaftlicher Name Lagopus muta Das Alpenschneehuhn (Lagopus muta) ist eine Vogelart aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae), die zur Ordnung der Hühnervögel (Galliformes) gehört.

Aussehen


Lagopus muta (summer).jpg Alpenschneehühner sind mit 34-40 cm etwas kleiner als die nahe verwandten Moorschneehühner, die Flügelspannweite beträgt 54-60 cm und die Tiere werden 400-550g schwer. Alpenschneehühner mausern sich vier Mal im Jahr (die Weibchen drei Mal) und passen sich bei jedem Federkleidwechsel der jeweiligen Umgebung an. Im Winter sind sie, wie der Name Schneehuhn schon sagt, fast ganz schneeweiß, nur die Männchen haben eine schwarze Schwanzunterseite und über dem Auge einen roten Fleck. Auch die Füße sind weiß befiedert. Im Frühjahr wird die Oberseite der Männchen bunt gesprenkelt: Kopf und Hals, obere Brust, Rücken und Flügeldecken sowie die Seiten werden graubraun, schwarz, beige und weiß gefleckt und gebändert, was für ein optisches Verschmelzen mit der inzwischen schneefreien Umgebung sorgt. Die Weibchen sind insgesamt etwas gelblicher. Im Sommer verschwinden dann die weißen Bereiche völlig von der Oberseite, nur die Flügel erscheinen im Flug weiterhin weiß. Die Schneehühner haben nun eine grau-gesprenkelte Gesamterscheinung.

Die Tiere verlassen sich auf ihre hervorragende Tarnung. Wenn Wanderer sich nähern, bleiben sie so lange sitzen, bis man fast auf sie tritt, um dann mit lautem Getöse aufzufliegen.

Lebensraum


Alpenschneehühner leben im Gebirge und der Tundra und kommen in Skandinavien, auf Island, in Schottland und in Sibirien vor. In Mitteleuropa gibt es sie in den Alpen und den Pyrenäen ab ca. 1800m Höhe. Sie leben fast nur am Boden, in steinigem Gelände mit wenig Vegetation oberhalb der Baumgrenze oder im Winter auch mal in den lichten Weiden- und Birkenwäldchen an der Baumgrenze.

Ernährung


Alpenschneehühner ernähren sich von Knospen, Samen und Beeren, jungen Trieben und Insekten.

Fortpflanzung


Das Nest ist eine kaum ausgepolsterte flache Mulde zwischen Steinen oder unter Sträuchern. 3 - 11 rahmfarbene bis gelblichbraune Eier, mit braunen Flecken, werden 21 - 23 Tage ausgebrütet. Die Küken gehen als Nestflüchter gleich nach dem Schlüpfen mit der Mutter auf Insektenjagd. Nach zwei Wochen können sie bereits kurze Stecken fliegen.

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