Allerheiligen ist ein Ort, der zum Neusser Stadtteil Rosellen gehört und 2.050 Einwohner zählt. Allerheiligen liegt rund 5 km südöstlich der Neusser Innenstadt und verfügt über einen S-Bahn-Anschluss an der Strecke Neuss-Dormagen. Unweit des Ortes befindet sich das Autobahndreieck Neuss-Süd (A 57/A 46). In Westen grenzt Allerheiligen an Rosellen, im Norden an Norf und im Süden an Nievenheim.
Geschichte
Die Gegend um Allerheiligen ist seit der
Steinzeit besiedelt, wie Steinbeilfunde in der Nähe beweisen. Die heutigen Ortschaften im Süden von Neuss entstanden im Rahmen der fränkischen Landnahme und gehörten zum Kirchspiel Rosellen und zum
Erzbistum Köln. Die Bewohner hatten mehrfach unter Kriegszügen zu leiden, so
1474, als
Karl der Kühne von Burgund Neuss belagerte. Nach der Besetzung durch die Franzosen wurde in Norf eine
Mairie eingerichtet, der auch Allerheiligen untergeordnet wurde.
1815 fiel Allerheiligen an
Preußen. Anfang des 20. Jhs. waren rund 50% der Einwohner Tagelöhner, 30% Bauern und 20% Handwerker. Mit dem Bau neuer Fabriken in Neuss entwickelte sich Allerheiligen zunehmend zu einer Pendlergemeinde für Arbeiter. Der Ort wächst auch heute noch relativ schnell weiter; so entstehen zur Zeit drei neue Wohngebiete für insgesamt 2.100 Wohnungen.
Sehenswürdigkeiten
Im Süden des Neubaugebietes A entsteht eine Parkanlage mit einem 4.900 m² großen Teich und Rundwanderwegen.
Verkehrsverbindungen
Allerheiligen hat S-Bahnanschluss und ist durch 2 Buslinien mit dem Nahverkehrsnetz von Neuss und Düsseldorf verbunden.
Einkaufsmöglichkeiten
Es gibt 2 große Supermärkte und kleinere Bäckereien.
Politik
Bei der Kommunalwahl 2004 konnte der
SPD-Kandidat
Ingo Stolz den Wahlkreis 26 - Allerheiligen gewinnen.
Vereine
- St. Peter Schützenbruderschaft
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