Algor mortis, auch Totenkälte oder Leichenkälte, bezeichnet die Abkühlung des Körpers nach dem Tod auf Umgebungstemperatur. Sie tritt auf infolge des Ausbleibens von wärmeerzeugenden oxidativen Stoffwechselvorgängen in der Leiche und der (niedrigeren) Umgebungstemperatur. Nach Eintritt des Todes fällt die Körpertemperatur (ca. 37 °C) auf Raumtemperatur (ca. 21 °C) mit etwa 0,833 °C pro Stunde, d.h. der Temperaturausgleich ist nach etwa 19 Stunden eingetreten.
Algor mortis zählt zu den unsicheren Todeszeichen, da sie von geringem diagnostischem Wert ist - auch noch lebende Personen können unter bestimmten Umständen (z.B. Sturz in kaltes Wasser) für eine gewisse Zeit einen Abfall der Körpertemperatur aufweisen.
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"Algor mortis".
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