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Ein Albtraum (auch: Alptraum) ist ein Traum mit angst- und panikauslösendem Inhalt, wie z. B. Katastrophen, Sequenzen von Verfolgungen, soziale Bloßstellung, der eigene Tod etc. Albträume gehören zu den nichtorganischen Schlafstörungen.

Im nächtlichen Schlafrythmus treten Albträume vorwiegend im REM-Schlaf auf, meist in der zweiten Nachthälfte. Die Dauer schwankt zwischen wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde und endet meist mit Aufschrecken. Bewußtheit über den Wachzustand sind gemeinsam mit räumlicher und zeitlicher Orientierung (in der Regel) sofort vorhanden. Albträume treten meist in der Kindheit auf, können aber auch bei Erwachsenen vorkommen.

Als Ursachen werden unverarbeitete Tagesgeschehen, traumatische oder traumatisierende Erlebnisse, Stress oder psychische Probleme angenommen. Eine Methode, um vor allem regelmäßig auftretende Albträume positiv zu beeinflussen, kann das Klarträumen sein. Dabei wird sich der Träumer seines (alb-)träumenden Zustandes bewußt und kann dann den Traumverlauf steuern.

Der Albtraum ist vom Nachtschreck (Pavor nocturnus) zu unterscheiden.

Etymologie


Alben waren in der germanischen Mythologie für die Träume zuständig. Auf sie führte man die schlechten Träume zurück. Insbesondere stellte man sich bildlich die Alben meist in Halbmensch-Gestalt auf der Brust des Schlafenden hockend vor, was ein unangenehmes Druckgefühl auslöste, daher auch die ältere Bezeichnung Alb- oder Alpdruck.

Siehe auch


Tiefenpsychologie | Psychopathologisches Symptom | Traum

Nightmare | Koŝmaro | Pesadilla | Painajainen | Cauchemar | 悪夢 | Nachtmerrie | Pesadelo | Nightmare | Mardröm | 恶梦

 

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