Albtrauf wird der nordnordwestlich ausgerichtete, unmittelbare Abfall der Schwäbischen Alb bezeichnet. Er zieht sich von Trossingen bis Jagstzell über eine Länge von über 300 Kilometern und erreicht bei Balingen seine größte Höhe von rund 400 Metern. Seine durchschnittliche Neigung beträgt 35°. Der Albtrauf zieht sich aufgrund der Erosion kontinuierlich jedes Jahr um einige Millimeter zurück und hinterlässt dabei im Laufe der Zeit sogenannte Zeugenberge, d.h. Erhebungen im Albvorland, die durch ihr härteres, vulkanisches Gestein erosionsbeständiger als die hauptsächlich aus Kalkgestein bestehende Schwäbische Alb sind. Der Albtrauf ist hauptsächlich von Buchenwald bedeckt, vereinzelt findet man auch die für die Schwäbische Alb charakteristischen Wacholderheiden, die in der Regel unter Naturschutz stehen. Wegen der aus einiger Entfernung zu beobachtenden dunklen Schimmerung wird der Albtrauf volkstümlich als die blaue Mauer bezeichnet.
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"Albtrauf".
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