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Albrecht V. (* 29. Februar 1528 in München; † 24. Oktober 1579 in München) war Herzog von Bayern 1550 bis 1579.

Albrecht war Sohn des Herzogs Wilhelm IV.. Er folgte 1550 seinem Vater in der Regierung, nachdem er sich 1546 mit der Tochter des Königs Ferdinand, Anna (1528-1590), vermählt hatte.

Er förderte die Künste und begründete die Kunstsammlungen in München. Er berief den berühmten Musiker Orlando di Lasso, ferner Maler und Kupferstecher an seinen Hof. Er entwickelte große Pracht und verschwenderischen Luxus und belastete sich dadurch mit ungeheueren Schulden (½ Mill. Fl.), obschon er das Land durch Auflagen drückte.

In der kirchlichen Frage trat er unter dem Einfluss der Jesuiten immer strenger gegen die lutherischen Neuerungen auf und rottete sie allmählich völlig aus. Er war der Erzieher und Vormund von Philipp II. von Baden, dem späteren Markgrafen von Baden, sowie von dessen Schwester Jakobe von Baden, der nachmaligen Herzogin von Jülich-Kleve-Berg.

Nachkommen


Albrecht V. heiratete 1546 Anna (15281590), die Tochter von Kaiser Ferdinand I.. Gemeinsam hatten sie die folgenden Nachkommen:

Weblinks


Herzog (Bayern) | Mann | Wittelsbacher | Geboren 1528 | Gestorben 1579

Albert V, Duke of Bavaria | Albrecht V van Beieren

 

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