Albert Darboven (auch Atti oder Addi Darboven, * 15. April 1936 in Darmstadt) ist ein deutscher Unternehmer, Geschäftsführer und Inhaber des Kaffeehandelshauses J. J. Darboven. Er wird auch Deutschlands Kaffeekönig genannt.
Der mit Namen Albert Hopusch 1936 geborene Darmstädter wurde nach dem Tode seines Vaters 1953 durch seinen Onkel Arthur Darboven adoptiert. Nach der Mittleren Reife am Internat Louisenlund folgte eine Ausbildung zum Außenhandelskaufmann beim Hamburger Kaffeimporteur Bernhard Rothfos. 1954 folgten drei Lehrjahre in El Salvador und Costa Rica.
Darboven führt das 1866 von Johann Joachim Darboven gegründete Unternehmen J.J. Darboven mit Sitz im Pinkertweg zu Billbrook in vierter Generation.
Der Züchter von Rennpferden, passionierte Polospieler und Besitzer eines Ferienhauses auf St. Maarten (Karibik) ist mit seiner Frau Edda vielfältig sozial engagiert, beispielsweise mit dem Idee-Förderpreis.
2003 wurde Darboven vom Hamburger Tagblatt und der Haspa für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Albert Darboven's großes Geschenk an "seine" Stadt Hamburg ist die Neugestaltung der im Krieg zerstörten Portale der Brooksbrücke. Die Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) übertrug ihm die Patenschaft für diese ehemalige Hauptbrücke zur Speicherstadt. Die Skulpturenportale wurden unter der Schirmherrschaft von Ole von Beust von 2001-2006 vom Bildhauer Jörg Plickat in enger Abstimmung mit dem Hamburger Denkmalschutz gestaltet.
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