Robert Kummer (1810 - 1889), Felsenhöhle am Weg nach Ariccia in den Albaner Bergen.jpg Die Albaner Berge (italienisch: Colli Albani, auch Albaner Hügel) sind die Reste eines erloschenen Vulkans in Latium, 20 km südlich von Rom und 24 km nördlich von Anzio. Der Gipfel des Monte Cavo (950 m) beherrscht dieses Massiv. Der Vulkan war vermutlich bis ca. 1100 v. Chr. aktiv und verhinderte damit die Besiedelung seiner Umgebung. Es gibt zwei Kraterseen, den Albaner See, Lago Albano, und den Nemi-See, Lago Nemi.
Die Albaner Berge waren für die antiken Römer der Albanus Mons. Auf dem Gipfel stand der Tempel des Jupiter Latiaris, in dem die Konsuln die feriae Latinae feierten, sowie einige römische Feldherrn ihre Triumphe, wenn ihnen ein Triumphzug in der Stadt verwehrt wurde. Der Tempel existiert nicht mehr, die zu ihm führende römische Straße, die via triumphalis, kann man besichtigen.
Das Gebiet der Albaner Berge, besonders um die Kraterseen, war schon in der Antike ein beliebtes sommerliches Refugium der römischen Nobilität, die sich Villen errichten ließ, um der Hitze und dem Schmutz der Hauptstadt zu entgehen.
Siehe auch: Campagna Romana; Monte Albán in Mexiko
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