Sanantonio alamo.jpg Das Alamo (spanisch für Pappel) ist eine zum Fort ausgebaute ehemalige Missionsstation in der texanischen Stadt San Antonio.
Im mexikanischen Unabhängigkeitskrieg (1815-1821) eroberten die aufständischen Mexikaner das Fort. Bei den Unruhen ab dem 2. Oktober 1835, die schließlich zur Unabhängigkeit Texas' von Mexiko führten, wurde „The Alamo“ im Dezember 1835 von den aufständischen amerikanischen Siedlern besetzt und weiter befestigt.
Am 2. März 1836 erklärte Texas, nicht zuletzt, da es als mexikanische Provinz nicht die Sklaverei einführen konnte, seine Unabhängigkeit von Mexiko. Der frühere Gouverneur des US-Staates Tennessee, Sam Houston, übernahm den Oberbefehl über die texanischen Truppen. Als der mexikanische General und Diktator Santa Anna mit 7.000 Mann den Rio Grande überschritt, um den Aufstand niederzuschlagen, wurde Houstons vorläufiger Rückzug von den ca. 200 Verteidigern im Alamo vom 23. Februar bis zum 6. März 1836 gedeckt.
Die Anführer im Alamo waren der 27-jährige Oberstleutnant William Travis, der 40-jährige Abenteurer James (Jim) Bowie und der 50-jährige Kriegsheld und Politiker Davy Crockett. Nach 13 Tagen verlustreicher Belagerung wurde das Alamo gestürmt, fast alle männlichen Verteidiger wurden getötet, Frauen und Kinder verschont. 189 bei der Verteidigung des Alamo Gefallene sind namentlich bekannt. Insgesamt könnten es jedoch bis zu 257 gewesen sein. Aber nicht alle fielen im Kampf. Einige Streiter fielen in Gefangenschaft (incl. Davy Crockett). Der kommandieren General wollte sie begnadigen, aber General Santa Anna befahl ihre Hinrichtung.
Mit dem Schlachtruf „Remember the Alamo!“ gewannen die Texaner unter Houston drei Wochen später die kriegsentscheidende Schlacht von San Jacinto beim heutigen Deer Park im Harris County. Texas blieb in der Folge einige Jahre unabhängige Republik und trat 1845 den USA bei. Bis heute ist der Kampf um das Alamo einer der wichtigsten und häufig stark verklärten Mythen der US-amerikanischen Geschichte, der als Symbol von „Mut und Opferbereitschaft im Namen der Freiheit“ gesehen wird.thealamo.org/overview.html Das Museum „The Alamo“ zieht nach eigenen Angaben jährlich 2,5 Millionen Besucher an.
Die Ereignisse um die Schlacht um das Alamo wurden vielfach verfilmt. Die bekanntesten Versionen wurden unter der Regie von John Wayne (1960) und John Lee Hancock (2004) gedreht.
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