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Ali ibn al-Husain al-Masudi () (* 895 in Bagdad oder Basra; † 957?) war ein bedeutender arabischer Philosoph, Geograph und Historiker. Er entstammt einer angesehenen Familie, die ihren Stammbaum auf Abdallah Ibn Masud, einen Gefährten des Propheten Mohammed, zurückführt. Bereits in jungen Jahren unternahm er ausgedehnte Reisen in viele Teile Asiens, vermutlich bis China. Nachdem er vorübergehend in Antiochia und Damaskus lebte, übersiedelte er nach Fustat und begann dort mit der Niederschrift seiner Erlebnisse. Seine 30-bändige, später gekürzte Enzyklopädie, trägt den Titel . Das nicht chronologisch geordnete Werk beginnt mit der Erschaffung der Welt und endet in der Regierungszeit des Kalifen Al-Muti. Al-Masudi widmet sich darin verschiedensten Themen im Bereich Geographie, Religion, Philosophie, Geschichte und Politik. Seine detaillierten Angaben - er berichtet bspw. als erster von Windmühlen - über das Leben in den einzelnen Ländern zu jener Zeit sind heute eine wertvolle Quelle an Informationen.

Literatur


  • Gernot Rotter *: Bis zu den Grenzen der Erde. Auszüge aus dem "Buch der Goldwäschen" (in: Bibliothek arabischer Klassiker, Bd. 3), Tübingen & Basel 1978. ISBN 3-7711-0291-X
  • Charles Pellat (hrsg.):Masʿūdī: Les Prairies dʾOr. Publications de l'Université Libanaise. Beirut 1979

Mann | Araber | Historiker | Geboren 895 | Gestorben 957

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