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Al-Mahdi (* 742; † 785) war der dritte Kalif der Abbasiden (775-785).

Al-Mahdi ibn al-Mansur übernahm als designierter Thronfolger 775 die Herrschaft von seinem Vater al-Mansur. Schon unter der Regierung seines Vaters hatte er sich als Feldherr bei der Eroberung von Tabaristan südlich des Kaspischen Meers ausgezeichnet (756).

Unter seiner Regierung wurde der Ausbau der Reichsverwaltung fortgesetzt. Abgesehen vom Aufstand des Muqanna in Chorassan (776-779) und den andauernden Unruhen der Charidschiten in Ifriqiya/Maghreb und im Iran war das Reich befriedet. Unter Prinz Harun (ar-Raschid) begannen seit 780 erneut Feldzüge gegen Byzanz. 783 stießen die muslimischen Truppen bis zum Bosporus vor und konnten hohe byzantinische Tribute erzwingen.

Im Gegensatz zur „bescheidenen“ Hofhaltung al-Mansurs betrieb al-Mahdi nach persischen Vorbildern eine sehr prachtvolle Hofhaltung in Bagdad und förderte Kultur und Wissenschaft.

Gegen Ende der Regierung kam es zu Haremsintrigen, als die berberische Haremsdame Haizuran an Einfluss gewann und ihrem Sohn Harun die Thronfolge sichern wollte. Allerdings bestätigt al-Mahdi die Thronfolge seines Sohnes Musa (al-Hadi) (785-786), legte jedoch Harun ar-Raschid als dessen Nachfolger fest.

Mann | Abbasiden | Kalif | Geboren 742 | Gestorben 785

أبو عبد الله محمد المهدي | Al-Mahdi | Al-Mahdi | Al-Mahdi (Abbasside) | Al-Mahdi

 

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