Akim, ist ein von Augusto Pedrazza (Zeichner) und Roberto Renzi (Story) in den 1940ern in Italien geschaffener Comic-Held, der Parallelen zum amerikanischen Comic- und Romanhelden Tarzan aufweist. Die Geschichten wurden in Italien beim Bozzesi Verlag herausgegeben. Seine Abenteuer erschienen in Deutschland ab 1953 im Walter Lehning Verlag. Da die Geschichten aber bisweilen brutaler waren als es zu der Zeit in Deutschland erlaubt war, gab es immer wieder Probleme mit der Bundesprüfstelle. Die Bände 59, 66 und 72 sind indiziert und ab Nr. 78 dauerindiziert. Nachdem Walter Lehning es mit immer wieder neuen Serien versuchte, weil ihm die alten immer wieder indiziert wurden, beauftragte er kurzerhand den deutschen Comiczeichner Hansrudi Wäscher damit, die Serie in Eigenregie als „Akim, Neue Abenteuer“ fortzuführen.
Damit waren dann die Probleme mit den deutschen Behörden erledigt, aber leider begann damit der Ärger mit den italienischen Lizenzinhabern, denen Lehning nichts bezahlen wollte. Es begann ein mehrjähriger Rechtsstreit mit dem italienischen Verlagshaus, der nach knapp vier Jahren endlich einen Stopp erreichte, der dazu führte, dass die laufende Geschichte der Reihe mit Heft 196 abrupt beendet wurde und eine Woche später durch eine andere Wäscher-Dschungelserie „Tibor“ ersetzt wurde.
In Italien erschienen von der ursprünglichen Pedrazza-Serie zunächst 99 Hefte, dann wurde diese Serie eingestellt und durch eine Serie mit anderem Namen ersetzt, die es auf 795 Ausgaben brachte. Letztgenannte Serie blieb in Deutschland lange Zeit unbekannt und wird seit einigen Jahren vom Norbert Hethke Verlag in Deutschland erstveröffentlicht.