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Die Akan sind eine westafrikanische ethnische Gruppe mit mehreren Untergruppen, am bekanntesten unter ihnen sind die Ashanti und die Fante.
Weitere Gruppen sind die Akuapem, Agona, Denkyira, Chakosi, Asen, Akyem Bosome, Kwahu, Brong-Ahafo und Wassaw. Umstritten ist die Zugehörigkeit der Nzema, Ahanta, Anyi und Baule zur Akangruppe.
Die Akanvölker leben im zentralen und südlichen Ghana und in der zentralen und östlichen Elfenbeinküste.
Die Akan-Sprache gehört zur Kwa-Sprachfamilie. Auch sie besteht aus einer Gruppe eng verwandter Sprachen. Zu den zwölf Dialekten gehören Ashanti (Sprache: Twi), Fante, Akuapem, Nzema, Akyem, Ahanta, Kwahu und Brong.
Kultur
Bekannte Bestandteile der Akankultur sind zum Beispiel die
Adinkrasymbole, die
Kentestoffe, die Ashantiarchitektur und das Symbol des
Sankofavogels.
Geschichte
Die Geschichte der Akan geht bis zu 3000 Jahre zurück. Ab dem 13. Jahrhundert waren sie aus dem Norden kommend in das heutige Ghana eingewandert, ab dem 16. Jahrhundert verstärkt auch in das Waldland von Zentralghana. Sie gründeten verschiedene Königreiche. Von ca. 1690 bis zum Ende des
19. Jahrhunderts war insbesondere das
Königreich der Ashanti eines der stärksten und politisch bedeutsamsten Königreiche Afrikas, das anfangs vor allem durch den
Goldhandel gedieh. Mit der steigenden Nachfrage nach
Sklaven durch die Europäer und – im Zwischenhandel – arabische Händler fand der Wohlstand ein neues Fundament im Sklavenhandel. Um 1820 beherrschten sie das gesamte Staatsgebiet des heutigen Ghana.
Siehe auch
Historischer Staat (Afrika) | Afrikanische Ethnie | Ethnie in Ghana
Akan people | Akan | Akan | Akan | Akan (povo) | Akani