Die Aikikai-Stiftung (財団法人合気会 - Zaidan hōjin aikikai) ist die ursprüngliche und immer noch größte Organisation für die japanische Kampfkunst Aikido, offiziell anerkannt im Jahre 1940 durch die japanische Regierung. Die Stiftung beschreibt sich selbst als Elternorganisation für die Entwicklung und Verbreitung des Aikido, in der Welt. Das Hauptquartier des Aikikai, das Aikikai Honbu Dojo ist in Tokio angesiedelt.
Nach dem Tod von Morihei Ueshiba, dem Begründer des Aikido, wurde die Leitung der Organisation auf seinen Sohn Kisshomaru Ueshiba übertragen. Der heutige Leiter des Aikikai ist Morihei Ueshibas Enkel Moriteru Ueshiba.
Im Aikikai gibt es mehrere Linien, die verschiedenen Schülern Morihei Ueshibas folgen. Daher gibt es innerhalb des Verbandes durchaus unterschiedliche Stile.
In Deutschland gibt es verschiedene Aikido-Verbände, die organisatorisch selbständig sind, sich jedoch am Stil hochrangiger Lehrer des Aikikai orientieren. Zu diesen gehören: Der Aikikai Deutschland e.V. (Bundestrainer Katsuaki Asai 8. Dan, vom Aikikai Honbu Dojo nach Deutschland gesandt), die Aikido Föderation Deutschland (AFD); der Bund deutscher Aikido-Lehrer (BdAL, keine Anerkennung durch die Aikikai-Stiftung); der Freie Deutsche Aikidoverband (FDAV).
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