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Wappen Karte
Wappen_Aichach.png Aichach-pt.png
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Geografische Lage:
Höhe: 435-530 m ü. NN
Fläche: 92,97 km²
Einwohner: 20.887 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 225 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86551
Vorwahl: 08251
Kfz-Kennzeichen: AIC
Gemeindekennzahl: 09 7 71 113
UN/LOCODE: DE AIC
Adresse der Stadtverwaltung: Stadtplatz 48
86551 Aichach
Politik
Erster Bürgermeister: Klaus Habermann (SPD)

Aichach ist die Kreisstadt des schwäbischen Landkreises Aichach-Friedberg.

Geografie


Aichach liegt in der Region Augsburg an der Paar.

Es existieren folgende Gemarkungen: Aichach, Algertshausen, Ecknach, Edenried, Gallenbach, Griesbeckerzell, Klingen, Oberbernbach, Obermauerbach, Obergriesbach, Oberschneitbach, Oberwittelsbach, Sulzbach, Untergriesbach, Unterschneitbach, Unterwittelsbach, Untermauerbach und Walchshofen.

Geschichte


Aichach kann auf eine bald 1000-jährige Geschichte zurückblicken. In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts (vor 1078) wird die Kirche von Aichach erstmals in einer chronikalischen Notiz des Klosters St. Ulrich und Afra in Augsburg genannt. Die Ansiedlung ist sicher älter. 1250 wird erstmals ein Komtur als Leiter eines Hauses des Deutschen Ordens in Aichach genannt. Aichach war bis 1384 der Sitz einer Deutschordenskommende, die dann nach Blumenthal verlegt wurde und bis 1806 bestand. 1347 verleiht Kaiser Ludwig der Bayer „unser Statt Aychach allw die Recht * habent“.

1634 brennt die Stadt nach einer Belagerung nahezu völlig ab. Im Laufe des Dreißigjährigen Krieges zogen die Truppen der Kriegsparteien immer wieder durch die schwer mitgenommene Stadt an der Straße von Augsburg nach Regensburg. Der Schwedengeneral Gustav Horn und die kaiserlichen Generäle Aldringen und Jan van Werth standen sich um Aichachs willen gegenüber. 1704 kamen englische, holländische und spanische Truppen nach Aichach und das herzogliche Schloss wurde ein Opfer des Spanischen Erbfolgekrieges. 1796 ziehen französische und österreichische Truppen je nach Kriegslage durch die Stadt und nehmen zum Leidwesen der Bürger in und bei Aichach Quartier. Im Gasthof des Bräuers Lorenz Alois Gerhauser am Stadtplatz wohnten u.a. der französische General Saint Cyr und 1799 sogar der Kosakenführer Rimsky Korsakov. Die Stadt Aichach war vor 1800 Pflegamt und gehörte zum Rentamt München des Kurfürstentums Bayern. Aichach besaß ein Stadtgericht mit weitgehenden magistratischen Eigenrechten. 1862 entstand der Landkreis Aichach, der 1972 mit dem Landkreis Friedberg sowie einzelner Gemeinden angrenzender Landkreise zum (provisorischen) „Landkreis Augsburg-Ost“ verschmolz und dem Regierungsbezirk Schwaben zugeordnet wurde. 1973 entschied sich der Kreistag dafür, Landratsamt und Tagungsort nach Aichach zu verlegen und gab dem Landkreis seinen endgültigen Namen Landkreis Aichach-Friedberg.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 13.440, 1987 dann 16.202 und im Jahr 2000 20.051 Einwohner gezählt.

Politik


Bürgermeister ist Klaus Habermann (SPD). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 13,490 Mio. Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 5,198 Mio. Euro.

Städtepartnerschaften

Aichach unterhält mit Brixlegg, Schifferstadt und Gödöllő eine Städtepartnerschaft.

Wirtschaft und Infrastruktur


Öffentliche Einrichtungen

Freizeit- und Sportanlagen

  • Freibad Aichach
  • Hallenbad Aichach (an der Wittelsbacher Realschule)
  • Jugendzentrum Aichach
  • Landkreisstadion

Vereine

  • Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Aichach
  • Krieger- und Soldatenkameradschaft Aichach
  • Faschingsgesellschaft "Paartalia" Aichach 1973 e.V.
  • Aichacher Volkstheater e.V.
  • Kunstverein Aichach e.V.
  • IG Rock Aichach e.V.
  • Kleingartenverein Aichach e.V.
  • Verein Deutscher Schäferhunde
  • Kreisfischereiverein
  • Freiwillige Feuerwehr Aichach e.V.
  • Wasserwacht Aichach
  • Aichacher Tauchclub e.V.
  • Tennisclub Aichach e.V.
  • TSV Aichach 1868 e.V.
  • Ballspielclub Aichach e.V.
  • Aichacher Türkspor e.V.

Medien

In Aichach erscheinen als Tageszeitungen:
  • Aichacher Zeitung bei der Mayer & Söhne Druck- und Mediengruppe GmbH
  • Aichacher Nachrichten bei der Presse-Druck- und Verlags-GmbH Augsburg

Alle Nichtabonnenten der Aichacher Zeitung erhalten am Mittwoch und Samstag den Aichacher Anzeiger als kostenloses Wochenblatt.

In der Radiolandschaft Aichachs gibt es zwei Lokalsender, Hit Radio RT.1 und Radio Fantasy, die eigene Frequenzen besitzen und noch diverse weitere Sender, unter anderem mit Kabelfrequenzen.

Bildung

  • Ludwig-Steub-Volksschule Aichach (Grundschule)
  • Grundschule Aichach-Nord
  • Elisabeth-Schule (Förderzentrum, Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung)
  • Edith-Stein-Schule (Förderzentrum, Förderschwerpunkt Lernen, Sprache und emotionale Entwicklung)
  • Geschwister-Scholl-Hauptschule Aichach
  • Wittelsbacher-Realschule Aichach
  • Deutschherren-Gymnasium Aichach
  • Berufsfachschule für Krankenpflege
  • Staatliche Berufsschule Aichach-Friedberg
  • Volkshochschule Aichach-Friedberg e.V.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Unteres Tor Schild.jpg

Museen

  • Wittelsbachermuseum (im unteren Stadttor)
  • Heimatmuseum
  • Sissi-Schloß im Stadtteil Unterwittelsbach.

Bauwerke

  • spätgotische Pfarrkirche
  • Heilig-Geist-Spital
  • Ruine der Wittelsbacher Stammburg
  • Wasserschloss in Unterwittelsbach (bei Aichach)
  • Historische Altstadt mit teilweise erhaltener Stadtmauer und Stadttoren

Söhne und Töchter der Stadt


Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • Textil- und Metallindustrie
  • Schloß Blumenthal

Weblinks


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