AIBO – Artificial Intelligence roBOt – ist ein Unterhaltungsroboter, der vom japanischen Elektronik-Konzern Sony entwickelt wurde. Mit dem Aibo leistete Sony Pionierarbeit für die Einführung von Robotern in Haushalte. Das ursprüngliche Ziel der Entwicklungsarbeit soll darin bestanden haben, einen Haustier-Ersatz für Allergiker zu schaffen. Neben Aibo wurde von Sony auch der humanoide Roboter Qrio entwickelt.
Am 26. Januar 2006 teilte Sony während der Präsentation seiner Quartalszahlen mit, dass in Zukunft keine neuen Aibos mehr produziert werden und die Weiterentwicklung eingestellt wird. Lediglich der Support für die bereits verkauften mehr als 150.000 Exemplare wird bis 2013 aufrecht erhalten.
Seit 1999 hatte für einige Jahre eine kontinuierliche Weiterentwicklung stattgefunden. Das letzte Modell war der AiboERS 7M3 (Preis 2099 €). Aibo kann laufen und sprechen. Zudem hat er eine eingebaute Kamera. Auf seinem Visor (Oberseite des Kopfes) kann er mittels Leuchtdioden seinen Gemütszustand (glücklich, wütend, traurig) anzeigen.
Robocup 2005 Aibos.jpg Im Rahmen einer durch Sony definierten Schnittstelle (Open-R) kann man Aibo auch selber von Grund auf programmieren, d. h. eigene „Hunde-Persönlichkeiten” entwickeln.
Normale Serien-Aibos, die auf diese Weise neu programmiert wurden, treten in der „four legged” (Vierbeiner) Klasse des Robocup Wettbewerbs (Roboterfußball) gegeneinander an und tragen lokale Wettbewerbe bis hin zur Weltmeisterschaft aus.
Die 2006 erschienene Software „Mind 3“ erlaubt Aibo, seine selbst gemachten Bilder am Tagesende im Internet zu veröffentlichen.
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