| Ahorne | ||||||||||||
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| FeldahornBlatt.jpg (Acer campestre)]] | ||||||||||||
| : | Samenpflanzen (Spermatophyta) |
| : | Rosenähnliche (Rosidae) |
| : | Seifenbaumartige (Sapindales) |
| : | Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) |
| : | Hippocastanoideae |
| : | Ahorne |
Die Ahorne (Acer) bilden ein Pflanzengattung, die früher in die selbständige Familie der Ahorngewächse (Aceraceae) gestellt wurde. Neuere molekularbiologische Ergebnisse haben aber gezeigt, dass diese in die Unterfamilie Hippocastanoideae innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) eingegliedert werden müssen. Je nach Autor gibt es 110 bis 200 Ahorn-Arten.
Ahorne sind sommergrüne Bäume oder Sträucher. Die Laubblätter sind meist handförmig gelappt und gegenständig. Gefiederte Blätter hat zum Beispiel der Eschen-Ahorn (A. negundo). Es gibt zwittrige und getrenntgeschlechtige Arten. Es gibt insekten- und windbestäubte Arten. Die Blüten sind fünfzählig, die Staubblattzahl ist teilweise reduziert. Das Gynoeceum ist oberständig. Am Grunde der Blüten ist ein Diskus, außer bei windbestäubten Arten, denn der Diskus dient der Anlockung von Insekten. Die Blütenformel lautet: . Die Früchte sind Spaltfrüchte.
Map genus Acer.png Seit den Eiszeiten sind in Europa nur noch wenige Arten heimisch. Jeweils sehr viele Arten haben ihre Heimat in Asien und in Amerika.
Nach dem überlieferten Volksglauben bietet der Ahorn einen wirksamen Schutz gegen Hexen. So werden beispielsweise in Hinterpommern die Türen und Stuben mit Ahorn geschmückt, in Mecklenburg werden die Hexen von Ställen abgehalten, indem Zapfen aus Ahornholz in die Türen und Schwellen eingeschlagen werden. Der gleiche Effekt wird dann erzielt, wenn am 24. Juni an Türen und Fenstern Ahornzweige gesteckt werden. Dieses Ritual soll auch vor Blitzschlag schützen. Zum Schutz der Kartoffel- und Flachsfelder wurden im Revensburgischen die Felder mit Ahornzweigen umstellt, um angeblich die Maulwürfe zu vertreiben. Aus dem Elsass ist bekannt, dass Ahornzweige an Türen die Fledermäuse vom Hause fernhalten.
In Oberbayern glaubt man, dass recht fette Ahornblätter auf eine gute, ergiebige Ernte hinweisen. Ferner ist auch das Begießen der Wurzeln mit Wein überliefert - damit sollte ein Wunsch in Erfüllung gehen.
Berühmt ist auch der Bergahorn zu Trun im Kanton Graubünden. Unter ihm wurde am 16. Mai 1424 der obere oder graue Bund geschworen. 1750 hatte der Baum einen Gesamtumfang von 16 m. 1824 standen von den ehemals drei Stämmen noch zwei. Als 1870 der beinahe 500jährige Ahorn durch einen Sturm umgeworfen wurde, wurde an derselben Stelle aus einem Samen des alten ein junger Berg-Ahorn gepflanzt. Der Nachfolger ist heute bereits über 100 Jahre alt. 1890 wurde der Wurzelstock des alten Baumes anlässlich eines Sängerfestes in feierlichem Zuge in den Sitzungssaal des großen Bundes überführt. Noch heute kann er im Museum Sursilvan im Orte Trun besichtigt werden. Auch in Orts- und Flurnamen wird der Ahorn oft verwendet. Im Oberwallis entspricht "Agarn" und im französischen Gebiet "Ayer" dem Wort "Ahorn".
| Flag of Canada.svgDie kanadische Flagge |
Veterinärmedizinisch bedeutsam ist die Erkrankung von Tieren (Red maple toxicosis) nach dem Fressen der welken Blätter des Rot-Ahorns (Acer rubrum).
Illustration Acer platanoides1.jpg (A. platanoides)]] Acer opalus obtusatum0.jpg | Acer tataricum1.jpg (A. tataricum)]] Ahorn-Blatt-2005-10-05.jpg | Red Maple Leaves in Yahiko.JPG | Ahornzweig.jpg
Weitere Arten:
Løn-slægten | Maple | Acero | Acer (botánica) | Vaahterat | Érable | אדר (עץ) | Juhar | Acer | カエデ | 단풍나무속 | Klevas | Esdoorn | Klon (roślina) | Клён | Lönnar | Akçaağaç | 枫