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Wappen Karte
Wappen Ahorn.jpg Karte_coburg_in_deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Coburg
Fläche: 19,85 km²
Einwohner: 4.589 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte: 231 Einwohner je km²
Höhe: 330 m ü. NN
Postleitzahlen: 96482
Vorwahlen: 09561, 09565
Geografische Lage:
Kfz-Kennzeichen: CO
Gemeindeschlüssel: 09 4 73 112
UN/LOCODE: DE AHN
Gemeindegliederung: 12 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 40
96482 Ahorn
Offizielle Website: www.ahorn.de
E-Mail-Adresse: rathaus@ahorn.de
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Dultz (SPD)
Schloss-Ahorn.jpg Ahorn ist eine Gemeinde im Landkreis Coburg im Freistaat Bayern in Deutschland. Sie liegt am südlichen Stadtrand von Coburg. Der Name rührt von den Ahornbäumen her, die früher auf dem Gemeindegebiet standen. Der Wappenschild zeigt Ahornblatt sowie das stilisierte Schloss Ahorn als Wahrzeichen der Gemeinde. Die Farben grün und silber von Ahornblatt und Schloss weisen dabei auf die Zugehörigkeit der Gemeinde zum ehemaligen Wettiner Herzogtum Sachsen-Coburg hin. Eingebettet sind Ahornblatt und Schloss in die Farben gold und blau aus dem Wappen der Familie der Freiherren von Erffa.

Geografie


Ahorn liegt in der Region Oberfranken-West an der Bundesstraße 303 Coburg -Schweinfurt. Es besteht aus folgenden Ortsteilen: Ahorn, Finkenau, Hohenstein, Krebsmühle, Schafhof, Schorkendorf, Triebsdorf, Witzmannsberg, Eicha, Wohlbach, Ziegelhütte.

Geschichte


Ahorn wurde erstmals 1074/75 als Rodungshöfe in den Wäldern der Burg Ahorny erwähnt. Die Entwicklung hängt eng zusammen mit der Geschichte des Schlosses Ahorn, das Joachim von Rosenau nach dem Bauernkrieg im Jahre 1555 auf den Resten einer älteren Burg im Renaissancestil errichten ließ. Sein heutiges Aussehen erhielt das Schloss durch die Herren von Streitberg im Jahre 1621. Im Lauf der Jahrhunderte hatte das Schloss wechselnde Eigentümer: die von Schaumberg, von Ermreuth, von Eschenbach, von Hendrich, von Baumbach und schließlich die von Erffa, die das Schloss noch heute bewohnen.

Ahorn im heutigen Regierungsbezirk Oberfranken gehörte zum Amt Ahorn des Herzogtums Sachsen-Coburg. Es kam mit dem Freistaat Coburg nach einer Volksabstimmung und dem darauffolgenden Staatsvertrag am 1. Juli 1920 zu Bayern.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3.096, 1987 dann 4.262 und im Jahr 2000 4.592 Einwohner gezählt. Die Gemeinde hat heute 4589 Einwohner (Stand 31. Dezember 2003).

Politik


Bürgermeister ist Wolfgang Dultz (SPD/Freie Wähler). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.046.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 125.000 €.

Städtepartnerschaften


Ahorn unterhält seit 1975 mit der Marktgemeinde Irdning in der Steiermark, Österreich, sowie seit dem Jahr 1990 eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Eisfeld in Thüringen.

Wirtschaft und Infrastruktur


Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 8, im Produzierenden Gewerbe 491 und im Bereich Handel und Verkehr 52 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren 337 am Arbeitsort Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1632. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es 5 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 37 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 949 ha. Davon waren 722 ha Ackerfläche und 227 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
  • zwei Kindergärten mit 175 Plätzen
  • eine Volksschule mit 17 Lehrern und 338 Schülern

Sehenswürdigkeiten


Bauwerke

  • Schloss Ahorn im Renaissancestil mit runden Ecktürmen. Im Innenhof befindet sich ein achteckiger Treppenturm mit einer Wendeltreppe, deren Stufen nicht wie üblich an einer Säule befestigt sind, sondern an einer in Stein gehauenen Spindel. Diese Konstruktion wurde oft als 9. Weltwunder bezeichnet. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.
  • Die Schlosskirche, die baulich mit dem Schloss verbunden ist, entstand aus einer gotischen Burgkapelle. Im Inneren befinden sich zwei prachtvolle Epitaphien der Herren von Streitberg.
  • Schloss Hohenstein im Gemeindeteil Hohenstein

Museum

  • Das Gerätemuseum des Coburger Landes ist in der ehemaligen Gutsschäferei des Schlosses Ahorn untergebracht und zeigt Geräte aus dem bäuerlichen, handwerklichen und frühindustriellen Bereich im ehemaligen Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha, aber auch landwirtschaftliche Geräte aus den letzten 150 Jahren.

Kultureinrichtungen


Vereine

  • Sportvereinigung Ahorn 1910 e.V. *

Weblinks


Ort in Bayern | Coburg (Landkreis)

 

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