Agilität bzw. agil sein, bedeutet im Nicht-Fachdeutschen allgemein körperliche oder auch geistige Wendigkeit oder Flinkheit. Siehe auch Fitness, Denksport und Agility. Der Begriff leitet sich vom lateinischen agilis (flink, flott) ab.
Agilität im engeren Sinne bezeichnet in verschiedenen Fachsprachen die Verwendung agiler Werte, Prinzipien und Methoden, meist bei der Umsetzung von Arbeitsprozessen. Der Begriff ist in Ingenieurswissenschaften, insbesondere in der Softwaretechnik anzutreffen, wird aber auch in der Betriebswirtschaftslehre und anderen Wissenschaften, z.B. der Soziologie eingesetzt (siehe Strukturfunktionalismus).
Wichtiges Kennzeichen der Agilität ist dabei die Leichtgewichtigkeit. Prozessbeschreibungen sollen möglichst leichtgewichtig und wenig formal sein. Die Zweckmäßigkeit und Zielerreichung seien wichtiger als die strenge formale Auslegung von Arbeitsabläufen. Prozess und Arbeitsabläufe sollen alle Beteiligten bei der Erreichung der gemeinsamen Ziele ausschließlich fördern und keinesfalls behindern. Dazu gehört vor allem, neben den Methoden, also den konkreten Arbeitsabläufen, auch ihre Prinzipien und Werte zu nennen und zu beschreiben, um den Arbeitsprozess gegebenenfalls an die Zielerreichung anpassen zu können.
Um Agilität zu erreichen, werden Werte definiert, basierend auf diesen Werten Prinzipien aufgestellt und Methoden entwickelt, um den Arbeitsprozess an Agilität auszurichten.
Beispiele für agile Prinzipien:
Beispiele:
Es ist nicht erforderlich, dass eine agile Methode sämtliche Prinzipien erfüllt. Eine agile Methode sollte jedoch nicht mit einem der Werte in ernsthaftem Konflikt stehen.
Beispiele:
Betriebswirtschaftslehre | Softwaretechnik | Gesellschaft | Individuum
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