| Afrotheria | ||||||||||||
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| Elefant_neu.jpg | ||||||||||||
| : | Wirbeltiere (Vertebrata) |
| : | Kiefermäuler (Gnathostomata) |
| : | Landwirbeltiere (Tetrapoda) |
| : | Säugetiere (Mammalia) |
| : | Höhere Säugetiere (Eutheria) |
| : | Afrotheria |
Von den genetischen Merkmalen, welche die Gruppe definieren, abgesehen ist das auffälligste gemeinsame Charakteristikum die langgezogene, gegenüber Berührung empfindliche und oft bewegliche Schnauze. Es ist allerdings unklar, ob diese Ähnlichkeit nicht einfach Folge konvergenter Evolution ist.
Das kleinste zu den Afrotheria gehörige Tier ist der kleine Langschwanztenrek (Microgale parvula) mit einem Gewicht von lediglich 5 g; der afrikanische Elefant (Loxodonta africana) ist dagegen mit seinem Gewicht von bis zu 5 Tonnen das größte Landsäugetier.
In der Ökologie der Afrotheria zeigen sich bemerkenswerte Parallelentwicklungen zu anderen Säugetiergruppen. So ähneln die Erdferkel den Großen Ameisenbären (Myrmecophaga tridactyla), die Tenrekartigen den Insektenfressern (Insectivora) oder die Elefanten den Paarhufern (Artiodactyla) und Unpaarhufern (Perissodactyla).
Insbesondere durch Zerstörung ihres Lebensraumes sind viele Afrotheria-Arten heute bedroht.
Die Afrotheria umfassen sechs ganz unterschiedlich aussehende Ordnungen:
Schliefer, Seekühe und Elefanten werden manchmal aufgrund ihrer engen Verwandtschaft als Paenungulata zusammengefasst.
Die Vertreter dieser Gruppe tragen in ihren Genomen spezifische Retroposons, sogenannte AfroSINEs, die die Zusammengehörigkeit belegen. Auch jüngste DNA-Sequenzanalysen bestätigen das.
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