| Afrikanischer Büffel | ||||||||||||
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| Kaffernbueffel.jpg | ||||||||||||
| : | Paarhufer (Artiodactyla) |
| : | Wiederkäuer (Ruminantia) |
| : | Hornträger (Bovidae) |
| : | Rinder (Bovinae) |
| : | Syncerus |
| : | Afrikanischer Büffel |
Während Kälber noch dicht behaart sind, wird das Haarkleid mit zunehmendem Alter spärlicher, und alte Tiere sind fast nackt. Die Farbe ist meistens beim Steppenbüffel schwarz und beim Waldbüffel rotbraun, kann aber bei beiden Typen auch unterschiedliche Brauntöne haben.
Beide Geschlechter tragen ausladende Hörner. Die Ohren sind unter den Hörnern angesetzt. Beim Bullen sind beide Hörner durch einen Knochenschild verbunden, der dem Kopf aufsitzt. Steppenbüffel haben sehr viel größere Hörner als Waldbüffel.
Ein Kalb kommt nach einer Tragzeit von 340 Tagen zur Welt. Männliche Junge bleiben etwa zwei Jahre bei der Mutter, ehe sie die Herde verlassen müssen. Weibliche Junge bleiben dagegen für gewöhnlich ein Leben lang in der Herde, in der sie geboren wurden. Mit vier oder fünf Jahren werden die Tiere geschlechtsreif, ihre Lebenserwartung liegt in der Wildnis bei maximal zwanzig Jahren, in Zoos bei dreißig Jahren.
Schlimmere Feinde sind wohl die zahlreichen Parasiten wie Zecken, die in der Haut der Büffel sitzen. Deswegen sieht man oft Madenhacker auf dem Rücken der Büffel, die sich von den Schmarotzern ernähren.
Die exzessive Jagd auf Büffel, die meistens nur dem Vergnügen gedient hatte, hat den Afrikanischen Büffel in vielen Ländern selten werden lassen oder ganz ausgerottet. In Südafrika war er zwischenzeitlich ganz ausgestorben, wurde inzwischen aber wieder in den Nationalparks des Landes eingeführt. Dagegen haben die Zahlen in Ostafrika in den letzten Jahrzehnten ständig zugenommen; 1989 lebten in der Serengeti 67.500 Büffel.
Heute rechnet man Wald- und Steppenbüffel zu einer Art, während man früher in ihnen getrennte Arten sah. Eine zweite Art, Syncerus antiquus (manchmal auch Pelorovis antiquus), hat bis etwa 2000 v.Chr. existiert. Dieser "Riesenbüffel" war nördlich der Sahara von Marokko bis Libyen verbreitet, und im Pleistozän auch südlich der Sahara. Er hatte gewaltige Hörner mit einer Spannweite von fast 3 m. Laut manchen Theorien war Bejagung durch den Menschen der Grund für das Aussterben des Riesenbüffels.
Neben den bereits erwähnten Unterarten Wald- und Steppenbüffel erkennen manche Zoologen noch eine weitere an: den Grasbüffel (Syncerus caffer brachyceros) der westafrikanischen Savannen, der in der Gestalt zwischen Wald- und Steppenbüffel vermittelt. Wenigstens dreißig weitere Unterarten sind von verschiedenen Wissenschaftlern beschrieben worden, aber keine davon wird heute allgemein anerkannt.
African Buffalo | Syncerus cafer | Kafferipuhveli | Syncerus caffer | Syncerus caffer | Afrikinis buivolas | Kafferbuffel | Bawół afrykański | Афрички Биво | 非洲水牛
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