Bei den affektiven Störungen oder auch Affektstörungen (engl. affective disorders) handelt es sich um Stimmungsstörungen; die Betroffenen sind entweder übermäßig freudig erregt (Euphorie, Manie) oder übermäßig niedergeschlagen (Depression) oder beides abwechselnd (bipolare Störung), ohne dass eine organische Ursache erkennbar ist. Wenn depressive und/oder manische Episoden wiederholt auftreten, wird allgemein von einer rezidivierenden Störung gesprochen.
Affektive Störungen wurden erstmalig im klassischen Altertum (Ägypten u. im alten Testament) beschrieben.
Der Begriff affektive Störung wird in der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme 10. Revision (ICD-10) im Kapitel V. Psychische und Verhaltensstörungen (F00-F99) verbindlich definiert.
Phasischer Verlauf der affektiven Störungen: monopolar: die Phasen des gleichen Erscheinungsbildes wiederholen sich, bipolar: Phasen der Depression wechseln sich mit Phasen der Manie ab
Man unterscheide 3 Formen der affektiven Störungen: 1. Depression 2. Manie 3. affektive Störungen
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"Affektive Störung".
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