Adrenalin (von
lat. ad „zu“ und
ren „Niere“, auch
Epinephrin genannt) ist ein im
Nebennierenmark gebildetes und in Stresssituationen ins
Blut ausgeschüttetes
Hormon. Als
Stresshormon vermittelt Adrenalin eine Steigerung der
Herzfrequenz, einen Anstieg des
Blutdrucks, eine Erweiterung der
Bronchien, eine schnelle Bereitstellung von Energiereserven durch Fettabbau (
Lipolyse) sowie eine Freisetzung und
Biosynthese von
Glucose. Es reguliert ebenso die
Durchblutung (Zentralisierung) und die
Magen-
Darm-Tätigkeit (Hemmung). Im
Zentralnervensystem kommt Adrenalin als
Neurotransmitter in adrenergen
Neuronen vor. Seine Effekte vermittelt Adrenalin über eine Aktivierung von
G-Protein-gekoppelten Rezeptoren, den
Adrenozeptoren.
Entdeckungsgeschichte
Den ersten Hinweis auf eine im Nebennierenmark vorkommende und von dort aus in die Blutbahn freigesetzte Substanz, die sich mit
Eisen(III)-chlorid anfärben lässt und später als Adrenalin bezeichnet wurde, fand 1856 der französische Physiologe
Alfred Vulpian. Auch
William Bates berichtete 1886 im
New York Medical Journal von der Entdeckung einer neuen Substanz aus der Nebenniere. Dass diese Substanz außerordentliche pharmakologische Eigenschaften besitzen muss, wurde 1893 von den Physiologen
George Oliver und
Edward Schäfer festgestellt. Eine pharmakologische Charakterisierung eines Extrakts aus dem Nebennierenmark gelang 1895 auch dem polnischen Physiologen
Napoleon Cybulski .
John Jacob Abel, der 1897 versuchte diese Substanz zu isolieren, gab ihr den heute noch verwendeten Namen Epinephrin. Inspiriert durch die Arbeiten Abels extrahierte der japanisch-amerikanischen Chemiker Jokichi Takamine gleichfalls eine Substanz aus dem Nebennierenmark, welche dazu noch die von Oliver, Schäfer und Cybulski beschriebenen Wirkungen besaß und daraufhin von der Firma Parke, Davis & Co. unter dem Namen Adrenalin vertrieben wurde. Obgleich Abels Epinephrin keine pharmakologische Aktivität aufwies und später als ein Artefakt der Adrenalinisolierung identifiziert werden konnte, wird bis heute der Name Epinephrin synonym für Adrenalin gebraucht[J.K. Aronson (2000). "Where name and image meet"--the argument for "adrenaline". BMJ, 320, 506-509. PMID 10678871].
Die chemische Synthese des Adrenalins wurde 1904 durch Friedrich Stolz beschrieben. Es war das erste Hormon, welches rein hergestellt und dessen Struktur bestimmt werden konnte.
Biosynthese und Abbau
Biosynthese
Die
Biosynthese von Adrenalin geht von den
Aminosäuren
Tyrosin oder
Phenylalanin aus. Diese werden zu
L-DOPA hydroxyliert. Nach einer
Decarboxylierung zum biologisch aktiven
Dopamin erfolgt eine stereoselektive
Hydroxylierung zum
Noradrenalin, welches ebenfalls aus dem Nebennierenmark freigesetzt werden kann und darüber hinaus als Transmitter in
sympathischen Neuronen fungiert. Die
N-Methylierung von Noradrenalin liefert schließlich das Adrenalin.
Adrenalin (Biosynthese).png
Die normale Konzentration von Adrenalin im Blut liegt unter 100 ng/l (etwa 500 pmol/l).
Regulation der Biosynthese
Die Biosynthese und die Freisetzung von Adrenalin kann durch nervale Reize und durch Hormone gesteuert werden. Nervale Reizung fördert die Umwandlung von Tyrosin zu Dopa und von Dopamin zu Noradrenalin.
Cortison, das Hormon der
Nebennierenrinde, fördert die nachfolgende Umwandlung von Noradrenalin zu Adrenalin.
Die Adrenalinproduktion kann auch durch einen negativen Feedback-Mechanismus reguliert werden. Ansteigende Adrenalinspiegel sind mit der Tyrosinproduktion negativ rückgekoppelt, bei erhöhten Adrenalinspiegeln wird also die Tyrosinproduktion gebremst.
Abbau
Adrenalin wird nach seiner Freisetzung relativ schnell wieder abgebaut. So beträgt die
Plasmahalbwertszeit von Adrenalin bei intravenöser Gabe nur ein bis drei Minuten. Am Abbau von Adrenalin sind insbesondere die Enzyme
Catechol-O-Methyltransferase (COMT) und
Monoaminooxidase (MAO) beteiligt. Das durch O-Methylierung (COMT) gebildete primäre Abbauprodukt Metanephrin besitzt bereits keine nennenswerte biologische Aktivität mehr. Durch weitere, insbesondere oxidative Stoffwechselprozesse unter Beteiligung der Monoaminooxidase ist eine
Metabolisierung zu
Vanillinmandelsäure und 3-Methoxy-4-hydroxyphenylethylenglykol (MOPEG) möglich. Diese Stoffwechselprodukte werden in konjugierter (z. B. als
Sulfate) und unkonjugierter Form über den
Urin ausgeschieden.
Adrenalin_(Metabolisierung).png
Wirkungen
Adrenalin ist ein Stresshormon und schafft als solches die Voraussetzungen für die rasche Bereitstellung von Energie-Reserven, die in gefährlichen Situationen das Überleben sichern sollen (Kampf oder Flucht). Diese Effekte werden auf subzellularer Ebene durch Aktivierung der
G-Protein-gekoppelten Adrenozeptoren vermittelt.
Herz-Kreislauf-System
Von den durch Adrenalin vermittelten Effekten stehen die Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System im Vordergrund. Dazu zählt insbesondere der Anstieg des zentralen Blutvolumens. Dieser Effekt wird einerseits durch eine Kontraktion kleiner
Blutgefäße, insbesondere in der
Haut und in den
Nieren, über eine Aktivierung von
α1-Adrenozeptoren vermittelt, während andererseits eine
β2-Adrenozeptor-vermittelte Erweiterung zentraler und
muskelversorgender Blutgefäße beobachtet werden kann.
Die Aktivierung von β1-Adrenozeptoren führt am Herzen zu einer erhöhten Herzfrequenz (positiv chronotrope Wirkung), einer beschleunigten Erregungsleitung (positiv dromotrope Wirkung), einer erhöhten Kontraktilität (positiv inotrope Wirkung) und einer Senkung der Reizschwelle (positiv bathmotrope Wirkung). Diese Effekte verbessern die Herzleistung und tragen mit der Konstriktion kleiner Blutgefäße zur üblicherweise eintretenden Erhöhung des Blutdrucks bei. Dem gegenüber können sehr niedrige Adrenalindosen (< 0.1 µg/kg) eine leichte Senkung des Blutdrucks bewirken, die mit einer selektiven Aktivierung von β2-Adrenozeptoren der Blutgefäße erklärt wird[B.B. Hoffman (2001). Catecholamines, sympathomimetic drugs, and adrenergic receptor antagonists. In: A.G. Gilman. The pharmacological basis of therapeutics. McGraw-Hill, New York. 10. Aufl. S. 215 - 268.].
Chronisch erhöhte Adrenalinspiegel werden mit einer Hypertrophie des Herzes in Verbindung gebracht.
Glatte Muskulatur: Atmung, Magen-Darm-Trakt, Harnblase
Neben der oben genannten Funktion auf das Herz-Kreislauf-System ist Steigerung der Atmung und eine vorübergehende Inaktivierung nicht benötigter Prozesse, wie z.B. der Verdauung, im Rahmen der Stresshormonfunktion des Adrenalins von Bedeutung. Adrenalin führt über eine Aktivierung von β-Adrenozeptoren zu einer Erschlaffung der
glatten Muskulatur. Dies hat beispielsweise eine Ruhigstellung des
Magen-Darmtrakts (Hemmung der
Peristaltik) und eine Erweiterung der
Bronchien zur Erleichterung der Atmung als Folge (β
2-Adrenozeptoren). Ebenfalls über β
2-Adrenozeptoren kann Adrenalin eine Relaxation des
Uterus von Schwangeren bewirken. Andererseits kann Adrenalin in Organen, die vorwiegend α
1-Adrenozeptoren exprimieren, eine Kontraktion der glatten Muskulatur vermitteln. So führt Adrenalin zu einer Kontraktion des
Schließmuskels der
Harnblase.
Mobilisierung von Energiereserven
Die Freisetzung von Adrenalin aus der Nebenniere führt zu einer Mobilisierung von körpereigenen Energieträgern durch Steigerung des Fettabbaus (Lipolyse). Diese Lipolyse wird durch eine β-Adrenozeptor-vermittelte (vorwiegend
β3-Adrenozeptoren) Aktivierung der
hormonsensitiven Lipase katalysiert. Ebenso führt ein Anstieg des Adrenalinspiegels zu einer Freisetzung und Neubildung von
Glucose und damit zu einem Anstieg des
Blutzuckerspiegels (β
2-Adrenozeptoren). Dieser Effekt wird durch
α2-Adrenozeptor-vermittelte Hemmung der
Insulinproduktionen und die β-Adrenozeptor-vermittelte Freisetzung von
Glucagon verstärkt. Adrenalin führt ebenfalls zu einer Erhöhung des
Energieumsatzes (vorwiegend β
2-Adrenozeptoren)
.
Zentralnervensystem
Beobachtete zentralnervöse Effekte als Stresshormon werden als reflektorisch angesehen, da in der Nebenniere gebildetes Adrenalin die
Blut-Hirn-Schranke nicht passieren kann. Ungeachtet dessen konnte in einigen Neuronen des Zentralnervensystems vor Ort produziertes Adrenalin als Neurotransmitter nachgewiesen werden. Diese Neurone kommen insbesondere in der Area reticularis superficialis ventrolateralis vor. Die Funktion dieser adrenergen Neurone ist noch nicht genau bekannt, jedoch wird eine Rolle bei der zentralen Blutdruckregulation und beim
Barorezeptorreflex diskutiert
[R.W. Fuller (1982). Pharmacology of brain epinephrine neurons. Annu. Rev. Pharmacol. Toxicol., 22, 31-55. PMID 6805416].
Sonstige Effekte
Als Folge einer Adrenalinfreisetzung oder einer lokalen Adrenalinanwendung können
Schweißproduktion,
Gänsehaut (Pilomotorischer Reflex) und eine Pupillenerweiterung (
Mydriasis) beobachtet werden. Adrenalin ist ferner an der
Blutgerinnung und
Fibrinolyse beteiligt.
Chemie
Adrenalin, chemisch 1-(3,4-Dihydroxyphenyl)-2-(N-methylamino)ethanol, gehört zur Gruppe der
Katecholamine, zu der auch
Noradrenalin und
Dopamin zählen. Die wirksame Form (
Eutomer) des Adrenalins besitzt
stereochemisch eine
R-
Konfiguration (
R-Adrenalin oder (-)-Adrenalin).
Adrenalin_(Enantiomere).pnge des Adrenalins]]
Synthese
Das klassische Syntheseverfahren umfaßt drei Schritte:
Brenzkatechin wird mit
Chloressigsäurechlorid zum 3,4-Dihydroxy-ω-chloracetophenon
acyliert. Die Reaktion entspricht indirekt der
Friedel-Crafts-Acylierung, der bevorzugte Weg führt gleichwohl über die Ester-Zwischenstufe und schließt so eine
Fries-Umlagerung mit ein. Die Aminierung des Chloracetophenons mit
Methylamin ergibt das Adrenalon; die anschließende
Reduktion liefert
razemisches Adrenalin. Die
Razematspaltung ist mit Hilfe von 2
R,3
R-
Weinsäure möglich.
Adrenalin_(Synthese).png
Stabilität
Wie alle Katecholamine ist Adrenalin
oxidationsempfindlich. Ein Oxidationsprodukt des Adrenalins ist
Adrenochrom. Die Oxidation des Adrenalins kann in wässriger Lösung durch Spuren von
Eisen- und
Iodidionen
katalysiert werden.
Antioxidanzien, wie z. B.
Ascorbinsäure und
Natriummetabisulfit können die Bildung von Adrenochrom verlangsamen. Die Geschwindigkeit der Oxidation ist darüber hinaus vom
pH-Wert der Lösung abhängig. Als Stabilitätsoptimum gilt ein leicht saurer pH-Wert.
Adrenalin (Adrenochromreaktion).png
Adrenalin als Arzneistoff
Adrenalin Ampulle.jpg
Anwendungsgebiete
In der
Medizin wird Adrenalin vor allem als
Notfallmedikament bei der
Herz-Lungen-Wiederbelebung bei
Herzstillstand eingesetzt. Es ist
verschreibungspflichtig und beispielsweise unter dem Markennamen Suprarenin
® erhältlich.
Notfallmedizin
Für die Anwendung in der
Notfallmedizin wird Adrenalin
intravenös, alternativ auch
intrakardial oder
endobronchial über einen
Beatmungstubus verabreicht. In den aktuellen Empfehlungen des
European Resuscitation Council wird die Gabe von Adrenalin bei der Reanimation als Standard empfohlen, wenngleich keine
placebokontrollierte Studie existiert, die einen Überlebensvorteil durch den Einsatz von Adrenalin nachweist
[J.P. Nolan, C.D. Deakin, J. Soar et al. (2005). European Resuscitation Council guidelines for resuscitation 2005. Section 4. Adult advanced life support. Resuscitation, 67 Suppl 1, S39-S86. PMID 16321716].
Ein weiteres Hauptanwendungsgebiet von Adrenalin in der Medizin ist der Kreislaufschock, beispielsweise bei anaphylaktischen Reaktionen oder Sepsis. Die Behandlung anaphylaktischer Reaktionen und des Schocks erfolgt ebenfalls über eine intravenöse Verabreichung von Adrenalin.
Für die Anwendung in der Herz-Lungen-Wiederbelebung und des Schocks stehen die Blutkreislauf zentralisierenden Effekte des Adrenalins im Vordergrund. Durch eine Aktivierung von α1-Adrenozeptoren wird eine Konstriktion kleiner Blutgefäße in der Haut und in den Nieren erreicht, während große zentrale Blutgefäße erweitert werden. Auf diese Weise soll Adrenalin den koronaren und zerebralen Perfusionsdruck steigern.
Atemwegserkrankungen
Für die Anwendung als Zusatzmedikation bei der akuten
Laryngitis subglottica („
Pseudo-Krupp“) steht Adrenalin als Lösung zur
Inhalation (InfectoKrupp Inhal
®) zur Verfügung. Bis 2002 waren in
Deutschland Adrenalin-haltige Inhalationspräparate auch für die Akutbehandlung des
Asthma bronchiale zugelassen. Mit Inkrafttreten des
FCKW-Verbots wurden diese jedoch vom Markt genommen. Die inhalative Anwendung anderer Adrenalinpräparate zur Akutbehandlung asthmatischer Beschwerden ist somit außerhalb der
arzneimittelrechtlichen Zulassung und entspricht einem
Off-Label Use)
Die Anwendung des Adrenalins bei Atemwegserkrankungen basiert auf seiner bronchienrelaxierenden Wirkung, die über eine Aktivierung von β2-Adrenozeptoren vermittelt wird. Systemische Nebenwirkungen nach Resorption müssen jedoch in Kauf genommen werden.
Lokale Vasokonstriktion
Adrenalin kann weiterhin zur lokalen Gefäßverengung bei Blutungen eingesetzt werden. So wird diese Substanz auch als vasokonstriktiver Zusatz zu
Lokalanästhetika verwendet, um deren Abtransport zu verhindern und damit ihre Wirksamkeit zu verlängern.
Diese vasokonstriktive Wirkung beruht auf einer Aktivierung von α1-Adrenozeptoren kleiner Blutgefäße in der Haut und im Muskelgewebe und ihrer darauf folgenden Verengung.
Antidot
Adrenalin ist das Mittel der zweiten Wahl bei
Betablockervergiftungen und kann eingesetzt werden, wenn kein spezifischer β-Agonist zur Verfügung steht
[
Rote Liste 2005, EDITIO CANTOR, Aulendorf, ISBN 3-87193-306-6]. Für diese Notfallanwendung besteht jedoch ebenfalls keine arzneimittelrechtliche Zulassung; die Anwendung entspricht einem
Off-Label Use.
Nebenwirkungen
Die Nebenwirkungen des Adrenalins entsprechen weitgehend seinen Hauptwirkungen und sind auf dessen Bedeutung als Stresshormon zurückzuführen. Adrenalin führt zu einer Kontraktion kleiner Blutgefäße, insbesondere der Haut und der Nieren, verbunden mit einem Blutdruckanstieg und, insbesondere bei lokaler Anwendung, vereinzelten
Nekrosen. Bei systemischer Anwendung stehen kardiale Nebenwirkungen, wie z.B. Herzinsuffizienz,
Angina-pectoris-Anfälle, Herzinfarkt, tachykarde Herzrhythmusstörungen, bis hin zum Kammerflimmern und Herzstillstand im Vordergrund. Daher ist seine Anwendung nicht immer unumstritten. Die systemische Anwendung von Adrenalin kann darüber hinaus eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels (
Hyperglykämie), eine Erniedrigung des Kaliumspiegels (
Hypokaliämie), eine
metabolische Azidose und eine Absenkung der
Magnesiumkonzentration (
Hypomagnesiämie) zur Folge haben. Des weiteren können
Mydriasis,
Miktionsschwierigkeiten, Speichelfluss, Schwitzen bei gleichzeitigem Kältegefühl in den Extremitäten,
Übelkeit,
Erbrechen,
Schwindel,
Kopfschmerz, beobachtet werden. Als psychische Nebenwirkungen durch den Einsatz von Adrenalin können Ruhelosigkeit, Nervosität, Angst, Halluzinationen, Krämpfe bis hin zu Psychosen auftreten.
Wechselwirkungen
Inhalationsanästhetika, die das Herz für Katecholamine sensibilisieren, führen zu einer verstärkten Wirkung von Adrenalin am Herz und somit zu einer erhöhten Gefahr von Herzinsuffizienz, Angina-pectoris-Anfällen, Herzinfarkt und tachykarden Herzrhythmusstörungen.
Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Adrenalin können ebenfalls durch eine Hemmung des Adrenalinabbaus oder einer vermehrten (Nor-)Adrenalinfreisetzung verstärkt werden. Dies ist insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung von MAO-Hemmern, Levodopa, L-Thyroxin, Theophyllin, trizyklischen Antidepressiva und Reserpin zu beobachten.
Adrenalin seinerseits hemmt die Blutdruck senkende Wirkung von Alphablockern und die kardialen Effekte der Betablocker. Da Adrenalin zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führt, ist die Wirkung oraler Antidiabetika herabgesetzt.
Literatur
Quellen
Weiterführende Literatur
- K. Starke. Grundlagen der Pharmakologie des Nervensystems. In: W. Forth, D. Henschler, W. Rummel, U. Föstermann, K. Starke Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie. Urban & Fischer, München, 2001, 8. Aufl., 111-146. ISBN 3-437-42520-X.
- S. Guimarães & D. Moura (2001). Vascular adrenoceptors: an update. Pharmacol. Rev., 53, 319-356. PMID 11356987
Weblinks
Hormon | Neurotransmitter | Arzneistoff | Katecholamin | Notfallmedizin | Intensivmedizin
أدرينالين | Адреналин | Adrenalin | Epinephrine | Adrenalino | Adrenalina | Adrenaliini | Adrénaline | אדרנלין | Epinefrin | Adrenalino | Adrenalina | アドレナリン | Adrenalinas | Adrenaline | Adrenalin | Adrenalina | Adrenalina | Адреналин | Epinefrín | Adrenalin | Адреналин | Adrenalin | Adrenalin | Адреналін | 肾上腺素