article

Wappen Karte
bgcolor="#FFFFFF"
Adorf coat of arms.png Karte Adorf.png
Basisdaten
bgcolor="#FFFFFF"
Bundesland: Sachsen
bgcolor="#FFFFFF"
Regierungsbezirk: Chemnitz
bgcolor="#FFFFFF"
Landkreis: Vogtlandkreis
bgcolor="#FFFFFF"
Verwaltungssitz: Adorf
bgcolor="#FFFFFF"
Geografische Lage:
bgcolor="#FFFFFF"
Höhe: 494 m ü. NN
bgcolor="#FFFFFF"
Fläche: 42,80 km²
bgcolor="#FFFFFF"
Einwohner: 5.789 (30. September 2005)
bgcolor="#FFFFFF"
Bevölkerungsdichte: 135 Einwohner/km²
bgcolor="#FFFFFF"
Postleitzahl: 08626
bgcolor="#FFFFFF"
Vorwahl: 037423
bgcolor="#FFFFFF"
Kfz-Kennzeichen: V
bgcolor="#FFFFFF"
Gemeindeschlüssel: 14 1 78 010
bgcolor="#FFFFFF"
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
08626 Adorf

bgcolor="#FFFFFF"
Website: www.adorf-vogtland.de
bgcolor="#FFFFFF"

Politik
bgcolor="#FFFFFF"
Bürgermeisterin: Mariechen Bang (CDU)
Adorf ist eine Kleinstadt im sächsischen Vogtlandkreis. Sie gehört der grenzüberschreitenden Vereinigung Freunde im Herzen Europas an.

Geschichte


Adorf entstand um 1200 an der Straße von Plauen nach Eger. Dei Stadt selbst wird 1290 oberhalb des Dorfes angelegt. Der Name des Dorfers wurde übernommen. Der Name selbst leitet sich von Dorf in der Aue ab. Die Wirtschaft der Stadt wurde im Mittelalter von der genannten Straße sowie einer weiteren Verbindungsstraße von Böhmen nach Hof begünstigt. 1293 wurde das Stadtrecht verliehen. Ab spätestens 1398 gab es einen Bürgermeister und einen Rat. 1357 fiel Adorf an die Markgrafschaft Meißen, 1485 an das Kurfürstentum Sachsen, 1547 an die Vögte von Plauen und 1569 endgültig an Sachsen. 1522 begann die Reformation. 1294 erfolgte die Erwähnung als oppidum Adorph, 1328 stat czu Ahdorf, 1461 Adruff und als 1557 Adroff. Der Name kann als "Dorf in der Aue" (von mittelhochdt. ouwe = von Wasser umflossenes Land, Insel, nasse Wiese) gedeutet werden.

1865 erhielt die Stadt Eisenbahnanschluss. 1889 wurde der lokale Arbeiterverein gegründet, 1906 die SPD-Ortsgruppe sowie 1919 die KPD-Ortsgruppe.

Zu DDR-Zeiten gehörte Adorf zum Kreis Oelsnitz, der nach der Wende gemeinsam mit dem ehemaligen Kreis Klingenthal bis zur Bildung des Vogtlandkreises als Landkreis Oberes Vogtland (pol. Kennzeichen OVL) existierte.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

  • 1500 - 1.000
  • 1834 - 2.348
  • 1910 - 7.887
  • 1960 - 8.832
  • 1971 - 8.398
  • 1998 - 6.396
  • 1999 - 6.296
  • 2000 - 6.214
  • 2001 - 6.127
  • 2002 - 6.017
  • 2004 - 5.817
Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen

Politik


Bürgermeister

Carl Gotthelf Todt, Bürgermeister von 1832 bis 1849, gehörte ab 1836 dem Sächsischem Landtag und in den Jahren 1848/49 als vogtländischer Vertreter der Frankfurter Nationalversammlung an.

Erster Nachwendebürgermeister war von 1990 bis 2005 der ehemalige Lehrer Christian Heidan (SPD). Seit 2005 ist Mariechen Bang (CDU) Bürgermeisterin von Adorf.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Adorf ist in Kreisen von Modellbaufreunden durch die dortige Miniaturschauanlage Klein-Vogtland bekannt geworden. Sie wurde am 17. Juni 1995 eröffnet und stellt eine Reihe von vogtländischen Sehenswürdigkeiten in Form von Miniaturmodellen aus, darunter die Göltzschtalbrücke und die Klingenthaler Rundkirche. Zur Ausstellung gehört auch eine LGB-Gartenbahn und ein Botanischer Garten.

Sport

  • Waldbad Adorf (Seit Oktober 2005 wegen Umbauarbeiten geschlossen)
  • VFC Adorf
  • ESV Lok Adorf e.V.

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks


Ort in Sachsen | Vogtland

Adorf (Vogtland) | آدورف

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Adorf (Vogtland)".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld