Adolf VI. von Berg († 3. April 1348), auch "der Ehrwürdige" genannt, war ein Graf in der Grafschaft Berg und regierte von 1308 bis 1348.
Bekannt wurde Adolf VI. auch deswegen, weil seine Regentschaft in die Städtegründungszeit fiel und er dementsprechend auch viele Orte zur Stadt erhob, so etwa 1322 Mülheim am Rhein. Im Gegenzug musste er vertraglich den Kölner Bürgern zusichern, Köln-Deutz nicht zu befestigen oder es als Aufmarschgebiet gegen Köln zu nutzen.
Viele Orte im Bergischen Land berufen sich in ersten urkundlichen Erwähnungen auf Verträge oder Dokumente, die von Adolf VI. unterzeichnet wurden.
1327 bis 1328 begleitete er König Ludwig auf seinem Italienzug nach Rom, der dort zum Kaiser gekrönt werden sollte. Als Belohnung erhielt er das außerordendliche Privileg Silbergeld prägen zu dürfen. Er tat das in seiner Münzstätte in Wipperfürth.
Herzogtum Berg | Graf (Deutschland) | Persönlichkeit im Oberbergischen Land | Deutscher | Mann | Geboren 13. Jahrhundert | Gestorben 1348
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