Trostbrueckegraf.jpg Adolf III., Graf von Schauenburg und Holstein (* 1160; † 3. Januar 1225) aus dem Geschlecht der Schauenburger war der Gründer einer Handels- und Marktsiedlung am westlichen Alsterufer. Die Siedlung erhielt durch ein kaiserliches Diplom von Kaiser Friedrich I. Barbarossa am 7. Mai 1189 weitgehende handels- und stadtrechtliche PrivilegienHamburger Geschichte http://www.deutsche-staedte.de/hamburg/geschichte.html am 10.7.2006. Dieses Diplom gilt als Gründungsurkunde Hamburgs.
In die Regierungszeit Adolfs III. fällt der Versuch der Expansion Dänemarks unter König Knut VI. und seinem Nachfolger König Waldemar II.. Diese war, nachdem Adolf III. 1201 die Schlacht bei Stellau verloren hatte und später in Hamburg gefangen genommen wurde, für einige Jahre erfolgreich. Adolf III. zog sich in seine Stammgrafschaft Schauenburg zurück und erst seinem Sohn Adolf IV. gelang die Rückeroberung Holsteins.
Ca. im Jahr 1224 verzichtet Graf Adolf III. auf Ansuchen des Bischofs von Minden Konrad I. von Rüdenberg auf seine vogteilichen Rechte an den Kirchengütern des Klosters Wennigsen. Diese Urkunde ist gleichzeitig die erste schriftliche Urkunde dieses Klosters750 Jahre Wennigsen 1200 - 1950 '', Herausgegeben vom Vorbereitenden Ausschuss für die 750-Jahrfeier der Gemeinde Wennigsen Gedruckt 1950 bei den Buchdruckwerkstätten Hannover, S. 8 sowie eine der ersten schriftlichen Urkunden des Ortes Wennigsen (Deister).
Er ist Neffe von Adolf I. von Dassel. Adolf III. war 1182 mit Adelheid von Assel († 1185) und danach mit Adelheid von Querfurt verheiratet.
Er hatte 5 Kinder:
Mann | Graf (Holstein) | Geboren 1160 | Gestorben 1225
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"Adolf III. (Schauenburg und Holstein)".
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