Adolf I. von Schauenburg und Holstein († 13. November 1130) wurde wahrscheinlich 1106 Graf von Schauenburg und erhielt etwa 1111 vom sächsischen Herzog Lothar von Süpplingenburg die Grafschaften Holstein und Stormarn, zu denen auch Hamburg gehörte, als Lehen. Die erste Burg, die in Bad Segeberg durch Knud Lavard erbaut worden war, ließ er 1130 niederreißen.
Mit ihm kamen die Schauenburger (heute Schaumburg) nach Holstein, wo sie einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Kolonisation des Gebietes nördlich der Elbe leisteten.
Mit Hildewa hatte er mindestens zwei Söhne
Die Herrschaft Adolfs I. stand während seiner gesamten Regierungszeit auf äußerst schwachen Füßen, da ihm einerseits keine umfangreiche Lehnsmannschaft zur Verfügung stand und ihm andererseits der mächtige und selbstbewusste Volksadel der Gaue Holstein und Stormarn, aus dem die Overboden beider Gaue herausragten, als autochtoner Konkurrent gegenüberstand.
Mann | Graf (Holstein) | Geboren 11. Jahrhundert | Gestorben 1130
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"Adolf I. (Schauenburg und Holstein)".
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