Adolph Wilhelm Carl August Friedrich (* 24. Juli 1817 auf Schloss Biebrich in Wiesbaden-Biebrich; † 17. November 1905 in Hohenburg, Bayern) aus dem Haus Nassau war ab 1839 Herzog von Nassau und ab 1890 Großherzog von Luxemburg.
Am 4. März 1848 gewährte er dem nassauischen Volk die neun Forderungen der Nassauer. Adolph war in Nassau ein streng konservativer und reaktionärer, jedoch auch sehr leutseliger und populärer Herrscher. Nassau stand im Deutschen Krieg von 1866 auf Seiten des Deutschen Bundes und Österreichs und wurde nach dem Sieg Preußens von diesem annektiert, Herzog Adolf wurde abgesetzt. 1890 endete die Personalunion zwischen den Niederlanden und Luxemburg, da der niederländische König Wilhelm III. ohne männliche Nachkommen blieb und in Luxemburg – anders als in den Niederlanden – das salische Erbrecht galt. Adolf wurde – als Protestant in einem katholischen Land – Großherzog von Luxemburg und Begründer des Hauses Luxemburg-Nassau. Im liberalen Luxemburg hielt er sich aus der Tagespolitik heraus. 1902 setzte er seinen Sohn Wilhelm als Statthalter ein, behielt sich aber wichtige Regierungsakte vor.
Mann | Deutscher | Geboren 1817 | Gestorben 1905 | Großherzog (Luxemburg) | Herzog (Nassau) | Haus Luxemburg-Nassau | Wiesbaden | Geschichte von Wiesbaden
Adolphe, Grand Duke of Luxembourg | Adolfo de Luxemburgo | Adolfo Granduca di Lussemburgo | Adolphe vu Lëtzebuerg | Adolf van Luxemburg | Adolf (wielki książę Luksemburga) | Адольф (великий герцог Люксембургский) | Adolf, storhertig av Luxemburg
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"Adolf I. (Luxemburg)".
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