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Joffe.jpg Adolf Abramowitsch Joffe (russisch Адольф Абрамович Йоффе, * 10. Oktober 1883 in Simferopol; † 16. November 1927) war ein russisch-sowjetischer Revolutionär und Weggefährte Leo Trotzkis. Er stammt aus einer jüdischen (karäischen) Familie.

Er war schon früh in revolutionäre Aktivitäten involviert. Gezwungenermaßen ging er ins Exil nach Deutschland und dann nach Österreich. Er gab gemeinsam mit Trotzki von 1906 bis 1912 in Wien die russischsprachige Zeitung Prawda (Wahrheit) heraus. Im Jahr 1912 wurde er während eines Russlandaufenthaltes verhaftet und nach Sibirien verbannt.

1917 floh er aus Sibirien und wirkte an der Oktoberrevolution mit. Er war Mitglied der Delegation, die unter Trotzkis Leitung die Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk führte, nach welchen sich die UdSSR aus dem Ersten Weltkrieg zurückzog. Im Jahre 1920 vertrat er die russische Seite beim Frieden von Riga, der zur Anerkennung Lettlands seitens der Sowjetunion führte.

Joffe blieb ein loyaler Anhänger Leo Trotzkis und beging nach dessen Machtverlust und Ausschluss aus der KPdSU Selbstmord.

Mann | Russe | Revolutionär | Politiker (Sowjetunion) | Geboren 1883 | Gestorben 1927

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